Rückenwind für unsere Region

Rückenwind-Übergabe der Kasseler Sparkasse

 

Anfang Dezember war Torben Kuhlmann, Illustrator und Kinderbuchautor im Generationenhaus zu Gast. Zu erleben gab es eine Lesung der anderen Art. Sehr lebhaft wurde dem Publikum die Geschichte „Armstrong – Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond“ geschildert.

 

Dazu hatte die vhs Region Kassel in das Generationenhaus Bahnhof Hümme eingeladen.

 

Zu Beginn stand jedoch die offizielle Rückenwind-Übergabe der Kasseler Sparkasse auf dem Programm. War sie es doch, mit deren Unterstützung die Johann-Friedrich-Krause-Gesellschaft über die vhs seit annähernd 15 Jahren literarische Lesungen in der Fläche der Region Kassel realisiert.

 

Regionaldirektor Jörg-Olaf Schramm nahm sich dieser Aufgabe gern an, bevor das Licht im Saal sich senkte und die Abenteuergeschichte vor allem die jüngsten Zuhörer in ihren Bann schlug.

 

Auf dieser Seite:        www.rueckenwind-fuer-unsere-region.de/projekte/vhs-lesung

 

gibt es eine schöne Bildergalerie über die Lesung und weitere Informationen über das Kasseler Sparkasse Förderprojekt: Rückenwind für unsere Region.

Jazz-Konzert der Musikschule Hofgeismar im Generationenhaus Bahnhof Hümme

am Freitag, 8. Dezember 2017

Nach dem tollen Jazz-Abend im letzten Jahr spielte die Combo der Hofgeismarer Musikschule auch Ende 2017 wieder im Generationenhaus Bahnhof Hümme und zwar unter dem Motto „"Santa Claus is Coming to Town". Die Veranstaltung sprach nicht nur die Kenner des Jazz an.

 

Die Jazz - Combo der Musikschule Hofgeismar unter der Leitung von Hans-Jürgen Stier, die sich bei vielen Anlässen in der Region und darüber hinaus einen Namen gemacht hat, präsentierte an diesem Abend Jazz, Blues, Rock und mehr. Zwischendrin gab es dann immer mal wieder viele bekannte weihnachtliche Songs.

 

Die Besetzung wurde an diesem Abend durch Lehrkräfte der Musikschule verstärkt.

 

Das Generationenhaus Bahnhof Hümme ist durch seinen gelungenen Ausbau für musikalische Veranstaltungen dieser Art wie geschaffen. Im großen Saal entstand eine Mischung aus Konzert- und Club-Atmosphäre, was durch die Bewirtung mit Getränken unterstützt wurde. Bei freiem Eintritt verlebten die Besucher ein paar schöne musikalische Stunden in der Vorweihachtszeit.

Preisträger „Drachenbasteln“

Generationenhaus Bahnhof Hümme

Im Herbst hat die Kinderbastelgruppe im Generationenhaus Hümme in Anlehnung an das Theaterstück „Papa´s Geburtstag oder die Geschichte von der Prinzessin Wilhelmine und dem Drachen“ Feuerdrachen gebastelt. Die drei feurigsten, schönsten, kreativsten, ungewöhnlichsten, buntesten…Drachen wurden prämiert. Die Auswahl dieser drei Drachen wurde durch die Besucher des Seniorenmittagstisches getroffen.

 

Gewonnen haben:

 

Platz 1: Gretha-Marlene

Familientageskarte für den Tierpark Sababurg (gestiftet durch Generationenhaus Bahnhof Hümme e.V.)

 

Platz 2: Rusic

Familientageskarte für das Bad am Park in Hofgeismar (gestiftet durch Generationenhaus Bahnhof Hümme e.V.)

 

Platz 3: Frieda

Drachenbuch „Drache, Ritter und Gewitter“ von Ute Meck mit Bildern von Markus Lefrancois (gestiftet durch Deutsche Märchenstraße e.V.)

Lesung mit Torben Kuhlmann war ein großer Erfolg

Dienstag, 5. Dezember 2017

Fotos: Jörg Kempe c/o Kasseler Sparkasse

 

HÜMME. Anfang Dezember war Torben Kuhlmann, Illustrator und Kinderbuchautor im Generationenhaus zu Gast. Zu erleben gab es eine Lesung der anderen Art. Sehr lebhaft wurde dem Publikum die Geschichte „Armstrong – Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond“ geschildert. Torben Kuhlmann schlüpfte in die verschiedenen Rollen und lies diese lebendig werden. Gleichzeitig wurden seine detailreichen Illustrationen an die Wand projiziert. Jung und Alt waren begeistert von den stimmungsvollen Bildern und der raffinierten Erzählung. Gegen Ende der Veranstaltung bewies Torben Kuhlmann sein können als Illustrator live vor Publikum und zeichnete die Maus auf dem Mond, die - wie das Publikum jetzt weiß - die Erste dort war.

 

Zu den Ehrengästen gehörten neben dem Landrat Uwe Schmidt und Jörg-Olaf Schramm (Regionaldirektor der Kasseler Sparkasse) auch Katharina Seewald und Dr. Klaus-Peter Lorenz von der VHS Region Kassel.

Sonderpreis im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ für das Generationenhaus

Generationenhaus Bahnhof Hümme

 

Kürzlich war die Preisverleihung zum diesjährigen Wettbewerb “Unser Dorf hat Zukunft” in Nieste. Wir waren mit einer Reihe von Leuten, vor allem aus dem Generationenverein, dort. Es war eine sehr schöne Veranstaltung, zu der Hümme eine guten Teil beigetragen hat: Miriam Klee und Ulrike König haben einen Sketsch aufgeführt, der natürlich mit unserem Dorf, aber auch mit dem Generationenhaus zu tun hatte. Mit Stolz haben unsere Vertreter dann den Sonderpreis für bürgerschaftliches Engagement entgegen nehmen können (siehe Foto).

 

Besuch aus Lohfelden

Mitarbeiterin Christina Neuer und Ehrenamtliche zu Besuch im Generationenhaus Bahnhof Hümme

Fotos: Inge Seidenstücker und Dirk Altmann

 

HÜMME. Seit fast 10 Jahren existiert bereits das Mehrgenerationenhaus des ASB in Lohfelden. Das Generationenhaus Bahnhof Hümme ist dagegen noch ein richtiger Jungspund, hat aber in den 5 Jahren seit der Vereinsgründung auch schon viel erreicht. Auf Einladung des Vorstands besuchte nun eine Gruppe von Interessierten die Hümmer Einrichtung. Die stellv. Vorsitzende des Betreibervereins, Beate Carl, begrüßte die Gäste ganz herzlich und führte sie durch das Haus, wobei sie den Umbau und die vielfältigen Nutzungen erläuterte. Das Treffen sollte ein erstes Kennenlernen sein, denn das Mehrgenerationenhaus in Lohfelden gehört neben dem Heilhaus Kassel zu den direkten Nachbarn.

 

Der Schriftführer Dirk Altmann hatte zuvor anhand einer Bildpräsentation den Bahnhof (Baujahr 1897) vorgestellt und zwar von der historischen Aufnahme des Vorgängerbahnhofs von 1910 bis heute. Die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten, vom Warteraum mit öffentlicher Behindertentoilette und Wickeltisch, über das Foyer mit wechselnden Kunst- und Bilderausstellungen, die vier unterschiedlich großen Räume mit moderner Technik, die gut ausgestattete Küche sowie die Lagerräume für Vereinsunterlagen wurden besichtigt. Zudem wurde auf die Räume für die RegioTram-Fahrer, den VdK-Ortsverband Hümme und das Büro des Betreibervereins hingewiesen. Erika Lauterbach-Nissen und Inge Seidenstücker ergänzten die Ausführungen noch. Die liebevolle Renovierung mit dem Ziel so viel wie möglich zu erhalten, wurde mit Staunen und auch Respekt vor der Leistung der aktiven freiwilligen Helfer voller Hochachtung honoriert. Auch die beiden Förderungen für das Haus auf Landes- und Bundesebene wurden natürlich hervorgehoben. „Wir sind sogar ein wenig neidisch“, gab eine Besucherin aus Lohfelden bereitwillig zu. Hilfreich war laut Aussage des Vorstands die positive Grundeinstellung der städtischen Gremien in Hofgeismar zu diesem Mammut-Projekt. Über 100 verschiedene Veranstaltungen im Monat machen den Bahnhof als "Familienzentrum" zu einer lebendigen und offenen Begegnungsstätte.

 

Es war eine Öffentlichkeitsveranstaltung, bei der Geselligkeit und Kameradschaft gepflegt und interessante Dinge vermittelt wurden.

Eine spannende Reise vom Atlantik zum Pazifik

Freitag, 24. November 2017

Fotos: Dirk Altmann

 

HÜMME. Peter-Joachim Focke, pensionierter Lehrer aus Kassel, war wieder einmal per RegioTram nach Hümme gekommen, um über seine Kanada-Reise im August 2016 zu berichten. Der Lichtbildervortrag fand im Generationenhaus Bahnhof Hümme in Kooperation mit der Volkshochschule Region Kassel statt.

 

Dem entstandenen Reisebericht hat Peter-Joachim Focke die Überschrift „Von Churchill in das Land der tanzenden Regenbögen“ gegeben. Der Vortrag entführte die interessierten Besucher in Gegenden Kanadas mit völlig unterschiedlichen Gesichtern: Auf der einen Seite die „Eisbären-Hauptstadt“ Churchill an der Hudson-Bay, hoch im Nordosten des Landes gelegen, auf der anderen Seite die atemberaubende Wildnis im Bereich des Quesnel-Lake, des tiefsten Sees in British Columbia mit einer maximalen Tiefe von 506 Metern, nordöstlich von Vancouver. Dazwischen Städte mit internationalem Bevölkerungsmix. Focke, der auf diesem Trip zum ersten Mal Eisbären in freier Wildbahn gesehen hat, unternahm mit den Zuschauern anhand von markierten Stadtplänen eine Art virtuelle Reise.

 

Besonders die Naturästhetik beeindruckte die anwesenden Kanada-Fans und die Fotos erlaubten tiefe Einblicke in die kanadische Wirklichkeit. Die sich langsam erholende Flora und Fauna inmitten einer abwechslungsreichen Landschaft kam auf der großen Leinwand im Generationenhaus sehr gut an; der Vortrag war hervorragend besucht an diesem Abend. Kurz vor Beginn der Veranstaltung drängten sich die Besucher in den Saal und suchten noch nach den letzten freien Plätzen.

 

Was den Fotografen zum Schluss seines Ausflugs etwas traurig gestimmt hatte, war die Tatsache, dass ihm kein Braunbär vor sein Objektiv geraten war. „Ich habe zwar springende Lachse gesehen, aber keine Bären. Die Tiere sind ja nicht dumm, die jagen nicht in der prallen Mittagshitze, sondern erst am Abend, wenn es draußen kühler geworden ist“, erklärte Focke etwas wehmütig.

ROCKINGHAM rockte den Bahnhof

Generationenverein Hümme

HÜMME. Eine super Stimmung herrschte kürzlich im Mehrgenerationenhaus im Hofgeismarer Stadtteil Hümme. Die Veranstalter hatten die Live-Band ROCKINGHAM aus Kassel zu einem Klassik-Rock-Konzert eingeladen. Die Gruppe besteht aus vier versierten Musikern, die nach einem einfachen Motto Musik machen: Rock-Oldies am Stück! Sie deckten viele Bereiche der 50er bis 90er Jahre ab und begeisterten bei freiem Eintritt ihr Publikum. Getanzt wurde zu 22 Liedern, u. a. „Keep on running, Take it easy, Viva Las Vegas, Summer of '69, Run to you, All right now, Do you love me, Twist and shout und Satisfaction“. Die Band verwandelte den großen Saal des Veranstaltungshauses bei ihrem Live-Auftritt mit Bühnenbeleuchtung in eine große Showbühne. Ob mehrstimmiger Gesang oder Solostimme, die Musiker verstanden ihr Handwerk in jeder Hinsicht.

Hessenschau Video: Dampflok-Fotoausstellung in Hofgeismar

Am Sonntag, den 12. November 2017, um 19:30 Uhr in der Hessenschau

Die Reportage über die Dampflok-Fotoausstellung beginnt bei 13:21 Minuten und endet bei 16:54 Minuten.

Reformationstagskino

am 31. Oktober 2017

Zum zweiten Mal war der Förderverein Ev. Kirche Hümme e. V. am Reformationstag mit seinem Themenkino im Bahnhof zu Gast. Es war ein besonderer Kinoabend, weil er den Abschluss des Lutherjahrs der Ev. Kirche markierte!

 

In diesem Jahr fiel die Filmauswahl daher auch auf einen Film mit ausdrücklichem „Gott-Bezug“, nämlich auf das neuste Werk der Macher von „Life of Pi“ und „The Blind Side“: DIE HÜTTE.

 

Es ist die mal surreale, mal phantastische, aber immer packende und ergreifende sowie nachdenklich stimmende Story von „Mack“, dessen jüngste Tochter Melissa verschwunden ist. Ihre letzten Spuren wurden in einer Schutzhütte im Wald gefunden. Jahre später erhält Mack eine rätselhafte Einladung in diese Hütte. Ihr Absender ist Gott. Ist das vielleicht ein schlechter Scherz? Um es zu ergründen und abschließen zu können, fährt Mack in die abgelegene Waldhütte und trifft auf ungewöhnliche Gesellschaft in Form von Gott, Jesus und dem Heiligen Geist. Diese Begegnung macht einen nachhaltigen Eindruck auf Mack und lässt ihn seine bisherige Existenz überdenken.

 

Der voll besetzte Vorführsaal des Bahnhofs war so beeindruckt wie einig darin, hier einen wirklich sehenswerten Film gesehen zu haben. Bei Snacks und Getränken konnte der Abend dann ausklingen.

 

Bei dem Event war wie immer Eintritt-frei und so dankt der Förderverein allen Gästen sehr für die Teilnahme, die vielen Spenden und andere Gesten der Unterstützung!

 

Laudatio für das Generationenhaus Bahnhof Hümme bei der Denkmalpreisverleihung 2017 von Ulrike Trappe

am Freitag, 3. November 2017, im Dorfgemeinschaftshaus Wilhelmshausen

 

Der Bahnhof von Hümme war schon immer da. Naja – fast immer.

 

Zumindest so lange, wie die Akteure denken können, die wir heute für Ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement an diesem Gebäude auszeichnen wollen.

 

Wo ist Hümme? Eingebettet zwischen Reinhardswald und Diemeltal liegt es im Norden des Landkreises Kassel. Anders als andere Dörfer in ähnlicher Lage wurde Hümme nicht nur landwirtschaftlich geprägt. Der Reise- und Güterverkehr tat sein Übriges. Hümme war Bahndorf. Mitte des 19.Jahrhunderts wurde Hümme zum Knotenpunkt von Carlsbahn und Friedrich-Wilhelms-Nordbahn und bekam 1897 ein repräsentatives Empfangsgebäude. Doch 1966 endete der Reiseverkehr nach Bad Karlshafen, etwas später dann der Güterverkehr. Das Empfangsgebäude wurde aufgegeben, es stand lange leer und drohte zu verfallen.

 

Und spätestens an dieser Stelle kommen Sie ins Spiel, die ehrenamtlichen Akteure von Hümme. Sie, die dem Verfall „ihres“ Bahnhofs nicht weiter zuschauen wollten.

 

Um ein im Verfall befindliches Denkmal zu sanieren, braucht es nicht nur Leidensbereitschaft. (Die allerdings auch!)

 

Zu allererst braucht es eine gute Idee. Eine gute, fundierte, vielleicht sogar eine leidenschaftliche Idee für eine Nutzung, die tatsächlich funktionieren könnte. Diese Idee muss zu dem Gebäude passen. Und zu den Menschen, die den Aufwand der Sanierung sowie den des späteren Erhalts tragen.

 

Für diese Idee haben Sie eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Mit Bürgerbeteiligung. Und am Ende davon hatten Sie noch immer Lust, etwas zu unternehmen.

 

Aus der prominenten Ruine im Dorf, „ihrem“ Bahnhof, sollte ein „Mehrgenerationenhaus“ werden. Ein Treffpunkt für alle Altersgruppen mit zahlreichen Angeboten für Betreuung, Beratung und Nachbarschaftshilfe, mit kulturellen Angeboten und Räumen für die Hümmer Vereine und die Ev. Kirchengemeinde.

 

Als Arbeitsgruppe haben Sie sich aufgemacht, dafür Verbündete zu suchen, Kooperationen zu schließen, Förderungen zu beantragen und die Grenzen des Möglichen auszuloten.

 

Schließlich kaufte die Stadt das Gebäude und schloss mit dem mittlerweile gegründeten Verein „Generationenhaus Bahnhof Hümme e.V.“ einen langfristigen Pachtvertrag. Dieser Verein ist nun Betreiber des Mehrgenerationenhauses und trägt alle laufenden Kosten selber.

 

„Ihr“ Bahnhof war in einem schlechten Zustand. An verschiedenen Stellen hatte es reingeregnet, der Turm drohte einzustürzen. Die Sanierung würde teuer werden, soviel war klar. Erklärtes Ziel von Anfang an war, möglichst wenig weitere kommunale Gelder zu benötigen. An dieser Stelle war es sicher von Vorteil, dass einer in ihrem Boot sich in der bunten Landschaft von Förderprogrammen und Regionalentwicklung außerordentlich gut auskennt und bereit war, mit diesem Wissen vielleicht so eine Art „Meisterstück“ zu versuchen.

 

So gab es erhebliche Zuschüsse z.B. von der Verkehrsinfrastruktur, Leader und der Dekmalpflege .

 

Doch wahrscheinlich hätte es diese nicht in der notwendigen Höhe gegeben, wenn Sie nicht alle - mit all ihren verschiedenen Fähigkeiten - unermüdlich mitgeholfen hätten und die unbezahlbare Eigenleistung erbracht hätten. 2,5 Jahre haben Sie mit bis zu 30 Personen jeden zweiten Samstag mitgearbeitet und insgesamt 4000 Stunden lang ehrenamtlich weggeschafft, aufgebaut, gekocht und verwaltet, damit ihr Traum wahr werden würde. Respekt!

 

(Applaus)

 

Die baulichen Maßnahmen waren darauf ausgerichtet, den Charakter des Gebäudes möglichst zu erhalten. Die Außenhülle wurde in Abstimmung mit der Denkmalpflege saniert und auch im Innenbereich erkennt man die Liebe zum erhaltenden Detail:

 

So wurden alte Türen, Fenster und Fußböden z.T aufgearbeitet, historische Treppengeländer auf DIN-Norm gebracht und am ehemaligen Fahrkartenschalter kauft man jetzt die Eintrittskarten zu Kulturveranstaltungen im ehemaligen Wartesaal. Der Schallschutz wirkt da nun in beide Richtungen: Auch inmitten von Zugverkehr sind klassische Konzerte gut hörbar - und selbst sehr laute Popkonzert stören keine schlafenden Nachbarn.

 

Die Technik wurde im gesamten Haus erneuert, ringsum wurden energiesparende Maßnahmen vorgenommen, der Ausbau erfolgte größtenteils behindertengerecht.

 

Hümme ist heute Endhaltestelle der Regiotram. Für die Reisenden wurde deshalb auch ein Warteraum mit Toilettenanlage zur Verfügung gestellt.

 

Um die laufenden Kosten zu finanzieren, freut sich der Verein über seine „festen Mieter“ z.B. die Regio-Tram-Betriebsgesellschaft, die für ihre Fahrer hier einen Sozialraum eingerichtet hat. Der Bahnhof ist zudem Außenstelle der VHS geworden, viele Vereine und Musikgruppen treffen sich mittlerweile regelmäßig hier und zahlen dann einen Unkostenbeitrag. Manchmal gibt es kostenpflichtige Veranstaltungen, manchmal Spenden – doch keine private Feiern.

 

Die Identifizierung mit dem Projekt half in der Vergangenheit Kosten zu sparen – und sie tut es noch immer: Nutzungsgruppen bekommen heute Schlüssel und Hausordnung, die Veranstaltungen laufen selbstständig, der Umgang mit dem Inventar ist erfreulich pfleglich und wer etwas trinken will, tut seinen Obulus in die „Kasse des Vertrauens“. So einfach kann das sein.

 

Also: Ende gut-alles gut? Nein. Denn der Bahnhof Hümme ist ja nicht am Ende. Eben nicht! Er steht am Anfang, hat im Oktober seinen zweiten Geburtstag gefeiert. D.h. er kann jetzt laufen und lernt immer besser zu sprechen.

 

In diesem Jahr wurde der Bahnhof in Förderprogramme aufgenommen, die Einstellungen ermöglichen. Und auch das ist wichtig: Bei aller Bereitschaft der Aktiven – um Möglichkeitsraum kontinuierlich zu betreuen, braucht es dann doch irgendwann eine Kombination aus Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, um der Selbstausbeutung entgegen zu treten.

 

Das Generationenhaus Bahnhof Hümme versucht m.E. Antwort auf verschiedene Fragen zu sein: Wie können wir als Bürger in schwachen ländlichen Regionen agieren, wo Strukturen abgebaut und öffentliche Gelder weniger werden? Was können wir mit unserer wertvollen historischen Bausubstanz im Ort anfangen? Und auch: Wie wollen wir eigentlich noch zusammen leben?

 

Auch „auf dem Dorf“ verlieren sich Verbindlichkeiten, gemeinsame Strukturen und Orte. Was früher die Familie, die Kirche, die Straße, die Kneipe oder die Bank vor dem Haus übernommen hat, verändert sich. Die Folge ist nicht selten auch Zerstreuung und Einsamkeit. Vereine beklagen mangelnde Festlegungsbereitschaft, projektbezogenes Engagement dagegen ist eher möglich.

 

Im Bahnhof Hümme gibt es jetzt konkrete Angebote, die diesen Phänomenen entsprechen und den Charakter eines Bahnhofs auf neue Weise verlebendigen: Ein sozialer Treffpunkt mit Hilfsangeboten, in dem mehrere Nutzungen parallel möglich sind. Das Gefühl, jederzeit kommen und gehen zu können. Feste Zeiten für bestimmte Richtungen. Ein historischer Ort voller Leben. Ein (halb)öffentlicher Raum mit Hausordnung. Alles ganz genau wie in jedem Bahnhof. Nur eben anders. Dank Ihnen!

 

Die Jury hat daher entschieden, dem „Generationenhaus Bahnhof Hümme e.V.“ den diesjährigen Sonderpreis für herausragendes ehrenamtliches Engagement zu verleihen. Wir beglückwünschen Sie zu dieser Auszeichnung!

DenkMalPreis 2017 vergeben

Landkreis Kassel - Der Kreisausschuss

Fuldatal / Landkreis Kassel. „Sie sind Mutmacher für andere und leuchtende Beispiele für das was geht.“ Mit diesen Worten begrüßte Landrat Uwe Schmidt am vergangenen Freitagabend die Preisträger des DenkMalPreises 2017 im Dorfgemeinschaftshaus von Wilhelmshausen. Zuvor hatte eine hochkarätige Jury aus Politik, Denkmalpflege, Wissenschaft und Regionalentwicklung aus 17 angemeldeten Häusern sechs Preisträger ausgewählt.

 

Der 1. Preis ging in diesem Jahr nach Wilhelmshausen an Stefanie Marx und Thomas Linke. Die Beiden haben, mit kleinem Budget, ein 40 Jahre lang leerstehendes Fachwerkhaus gekauft und saniert. „Insgesamt haben wir nur 100.000 Euro ausgegeben“, so Thomas Linke. In seiner Laudatio lobte Professor Alexander Eichenlaub das Ergebnis der Restauration des 1690 gebauten Hauses, bei der viel Fachwissen eingeflossen sei und das durch „Zurückhaltung und nicht Zurschaustellung“ glänze.

 

Der Sonderpreis für herausragendes bürgerschaftliches Engagement ging an Verein Generationenbahnhof in Hümme. Insgesamt rund 4.000 Stunden Eigenleistung haben die Vereinsmitglieder in die Sanierung und Umnutzung des Bahnhofs gesteckt, der heute ein Treffpunkt für Vereine und Veranstaltungen ist.

 

Den 2. Preis teilten sich Marco Herdina aus Immenhausen, der das alte Postamt sanierte, und Frank Bohland aus Hofgeismar, der dafür sorgte, dass die ebenfalls aus den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts stammende Villa seiner Familie wieder im alten Glanz erstrahlt.

 

Der 3. Preis ging zu gleichen Teilen an gleich drei Preisträger: An die Seniorenhilfe Wahlsburg, die die 1906 erbaute ehemalige Schule in Lippoldsberg barrierefrei umgebaut hat. An die Familie Hold, für die Sanierung und den Umbau der aus dem 19. Jahrhundert stammenden Hagenmühle in Grebenstein, die heute einen Hofladen und eine Zahnarztpraxis beherbergt. Sowie an Mario Fischer aus Wettesingen, der ein Wohnhaus aus dem Jahr 1850 saniert hat.

 

Eine besondere Würdigung ging zudem an Ulrike und Ulrich Schneider sowie Tina und Steffen Herbold aus Trendelburg-Gottsbüren.

 

Finanziell unterstützt wurde der DenkMalPreis von der Martin Löber GmbH und Co. KG aus Hofgeismar.

 

„Ich freue mich, dass der DenkMalPreis immer bekannter wird“, so Landrat Uwe Schmidt abschließend. Die große Zahl der eingegangenen Bewerbungen zeige auch, dass es viele Wege gebe ein denkmalgeschütztes Haus im ländlichen Raum für die heutigen Bedürfnisse umzubauen. Glücklicherweise habe der Landkreis zudem Unternehmen, die die nötigen Gewerke anbieten können. „Das Ergebnis“, so Schmidt, „ist auf jeden Fall einzigartig und kein Haus von der Stange.“

 

Hintergrundinfo:

Wer ein denkmalgeschütztes Gebäude sanieren will, findet auf der vom Landkreis Kassel zusammen mit der Kasseler Bank und der Kasseler Sparkasse betriebenen Internetseite www.landstaerken.de weitere Informationen und Ansprechpartner.

(Bilder zu freien Verwendung. Copyright: Landkreis Kassel)

 

Landrat Martin Schmidt (3.v.l.) gratulierte den Gewinnern des DenkMalPreises 2017: Im Bild (v.l.) Thomas Linke und Stefanie Marx (Gewinner des 1. Preises), Beate Carl (Verein Generationenbahnhof Hümme) sowie Ulrich und Ulrike Schröder, die eine besondere Würdigung erhielten.

HNA-Artikel: Klang des Langen Heinrichs

Am 7. November 2017 war folgender Artikel in der HNA Hofgeismar auf Seite 7

Volkschor Hümme - Viel gelobtes Herbstkonzert

Am 5. November veranstaltete der Volkschor Hümme unter der Leitung von Larissa Grigoryan sein Herbstkonzert in der ev. Kirche in Hümme

Der Melodienbogen war weit gespannt:

 

z.B.: " Über den Wolken", "Only you", "Ich wollte nie erwachsen sein", "The lion sleeps tonight", „Küss mich, halt mich, lieb mich“ kamen gut bei den zahlreichen Besuchern an.

 

Auch die zu den Liedern passenden Gedichte und Geschichten erfreuten alle.

 

Der Kinderchor „Buntes Wir“ unter Mitwirkung von Agnes Bittner und Anja Altmann konnte mit zwei Beiträgen, die mit Gesten untermalt wurden, die Zuschauer begeistern.

 

Es war eine gelungene Veranstaltung, welche die Gäste bei der anschließenden Kaffee- und Kuchentafel im Generationenhaus lobend hervorhoben.

 

Der Volkschor freute sich über die gute Resonanz und dankt allen, die dazu beigetragen haben, dass dieser Nachmittag ein Erfolg wurde.

 

Ausstellungseröffnung „Dampfzeit“ im Mehrgenerationenhaus

am Samstag, 4. November 2017

Bild 1: Gerd Lübbering wirft vor Ausstellungsbeginn einen letzten prüfenden Blick auf die ausgestellten Bilder.

Bild 2: Gerd Lübbering (li.) und Thomas Pflaum zeigten sich bei Ausstellungsende sehr zufrieden (Fotos: D. Altmann).

 

HÜMME. Seit Ende der 1960er Jahre fotografierten die beiden Schulfreunde Gerd Lübbering und Thomas Pflaum, damals noch längst nicht volljährig, die letzten Dampflokomotiven, die zwischen Hamburg und Wien verkehrten und teilweise noch aus der Zeit des Ersten Weltkriegs stammten.

 

Vier Jahrzehnte später haben sie ihre Aufnahmen nun erstmals hervorgeholt. In wunderbaren Schwarz-Weiß-Fotografien lebt der Eisenbahnbetrieb des vergangenen Jahrhunderts wieder auf.

 

Was könnte besser in den Hümmer Bahnhof passen, als eine Bilderausstellung mit Aufnahmen alter Dampflokomotiven. Die Ausstellung „Dampfzeit – als die Loks noch rauchten“, wurde kürzlich vom Verein Generationenhaus Bahnhof Hümme in Kooperation mit der VHS Region Kassel und dem Geschichtskreis 1995 Hümme feierlich im Mehrgenerationenhaus in Hümme mit zahlreichen Gästen eröffnet. Die rockigen Rhythmen der Rock-Band „Pale Blonde Hell“, die sich in der Musikschule Hofgeismar gegründet hat, gaben den musikalischen Rahmen dazu.

 

Die beiden Jugendfreunde Gerd Lübbering (Jurist) und Thomas Pflaum (Fotograf) fotografierten damals mit großer Begeisterung die fast schon aussterbende Generation von Dampflokomotiven. Damals noch mit analoger Fototechnik ausgestattet, reisten die beiden Schüler zwischen Hamburg und Wien hin und her und hielten Loks, Personal und Bahnanlagen im Bild fest. In der Region, in der sie lebten, waren die Dampflokomotiven bereits verschwunden und durch Dieselloks ersetzt worden.

 

Viele Jahre später erst machten sie ihre Aufnahmen der Öffentlichkeit zugänglich und fotografierten die schwarz-weißen Negative digital ab. Sie bearbeiteten die Fotos so, dass sie eine lebendige Aussage erhielten.

 

In einem Bildband, der eigentlich schon vergriffen ist, sind 80 Fotografien enthalten. Einige Exemplare der Autoren können noch zum Sonderpreis von 30 Euro erworben werden.

 

Ansprechpartner ist Dirk Altmann, 1. Vorsitzender des Geschichtskreis 1995 Hümme e.V.

Tel.: 05675 / 5057 - geschichtskreis-huemme@t-online.de.

 

Interessierte haben die Möglichkeit die Bilder noch bis Sonntag, 7. Januar 2018, zu den üblichen Öffnungszeiten des Generationenhauses zu sehen.

HNA-Artikel: Einsatz für Denkmalpflege ausgezeichnet

Am 4. November 2017 war folgender Artikel in der HNA Hofgeismar auf Seite 2

„Buntes Wir“ sucht dich!

Komm zu uns in den Kinderchor

Stellenausschreibung Projektleitung Mehrgenerationenhaus Hümme

Der Verein „Generationenhaus Bahnhof Hümme e.V.“ sucht zum 01.01.2018 eine/einen Projektleiter/in für das Mehrgenerationenhaus Hümme.

2-jähriges Bestehen des Generationenhauses wurde groß gefeiert

Generationenhaus Bahnhof Hümme

Zwei Jahre nach der Eröffnung des Generationenhauses konnte der Verein Generationenhaus Bahnhof Hümme kürzlich ein tolles Resümee ziehen: Der Betrieb läuft prima! Für sehr viele Menschen jeden Alters ist der Bahnhof zum regelmäßigen Ort der Begegnung, Austausch, Lernen, Proben, Spielen, des gemeinsamen Essens und Trinkens oder einfach nur zum Plaudern geworden.

 

Dies war für den aktiven Vorstand Grund genug zum Feiern! Der Generationenverein bedankt sich an dieser Stelle nochmals bei allen aktiven und passiven Mitgliedern, ehrenamtlich Tätigen, Mietern, Nutzern sowie bei allen, die beim TalentCAMPus und beim Freiwilligentag geholfen haben. Alle haben dazu beigetragen, dass aus unserem alten Hümmer Bahnhof ein lebendiges Generationenhaus geworden ist.

 

Als kulinarisches Highlight gab es ein abwechslungsreiches Mitbring-Buffet. Viele Gäste hatten ausgefallene Köstlichkeiten zum Essen mitgebracht und so entstand ein buntes Speisenangebot im Schalterraum.

 

Peter Nissen, der 1. Vorsitzende, begrüßte die Gäste ganz herzlich und hielt eine kleine Ansprache.

 

Der Pressewart Dirk Altmann hatte die Bilder des letzten Jahres zusammengestellt und zeigte sie in Form einer Bildpräsentation im großen Saal des Mehrgenerationenhauses.

 

Bei kühlen Getränken gab es auch Musik. Die Jugendband Radish war engagiert worden und hatte ein tolles Programm zusammengestellt. Es gab handgemachte, akustische Rock- und Pop-Musik u. a. mit Western-Gitarren, teilweise auch a-capella. Radish besteht aus: Jelena Schocke (Gitarre, Gesang), Sarah Scherer (Gitarre, Cajòn, Gesang) und Max Bodenmüller (Gitarre, Gesang).

 

Es war ein netter Abend an den der Vereinsvorstand noch recht lange zurückdenken wird.

Märchentheater am Märchenlandweg

Papas Geburtstag oder Prinzessin Wilhelmine und der Drache

Schon seit vielen Jahren findet das Märchentheater am Märchenlandweg in Hümme statt, so auch in diesem Jahr. Stefan Becker vom Spielraum-Theater Kassel spielte kürzlich eine "wahre" Geschichte aus dem Leben für Kinder ab drei Jahren.

 

In dem Stück geht es um einen Papa, der seinen Geburtstag fast vergessen hat. Aber zum Glück hat er ja noch seine Tochter Charlotte. Der Tisch ist also bereits gedeckt und der Geburtstagstee gekocht. Sie hat einen Geburtstagskuchen gebacken und für die Geburtstagskrone und die Dekoration gesorgt. Und dann bekommt Papa von seiner Tochter noch eine Geschichte geschenkt. Die Geschichte der Prinzessin Wilhelmine, die einen Drachen besiegt.

 

Ein spielfreudiger Stefan Becker vom Spielraumtheater Kassel entführte die zahlreichen Zuschauer mit seinem Schauspiel mit Figuren, Schatten, Witz und Spannung in die Welt der Prinzessinnen und Drachen.

 

Das Verein Generationenhaus Bahnhof Hümme e.V. veranstaltete dieses Märchentheater erstmals mit der Deutschen Märchenstraße und war mit der regen Besucherzahl sehr zufrieden. „Der langanhaltende Applaus war ein starkes Indiz dafür, dass es den Besuchern gut gefallen hat“, erklärte der Vereinsvorsitzende Peter Nissen.

 

Eine Woche später hatte der Verein dann zu einem gemütlichen Bastelnachmittag ins Generationenhaus eingeladen.

 

Gebastelt wurden von den theaterinteressierten Kindern Feuerdrachen, die durch Pusten „Feuerspucken“ können.

 

Diese werden zu der Lesung „Armstrong. Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond“ mit Torben Kuhlmann am Dienstag, 5. Dezember von 16.30 bis 18.15 Uhr ausgestellt und im Anschluss an die Veranstaltung durch das Publikum prämiert. Zu gewinnen gibt es auch etwas.

Wir bitten unsere Mitglieder um Unterstützung bei der Sparda- Herbstaktion-2017 – Umbau des Güterschuppens zum Jugendraum

 

Zur Hintergrundinformation:

 

Vom 11. Oktober bis zum 8. November 2017 um 12 Uhr mittags können alle Internetnutzer unter allen teilnehmenden Vereinen ihren Favoriten wählen. Die Abstimmung ist ausschließlich auf www.sparda-vereint.de möglich. Jedem Internetnutzer steht hierfür einmal am Tag eine Stimme, auf einem seiner Endgeräte, zur Verfügung. Pro Endgerät kann einmal am Tag eine Stimme abgegeben werden. Zur Teilnahme muss der Internetnutzer seine E-Mail-Adresse angeben. Der zugesandte Bestätigungslink ist sieben Tage gültig. Die Gültigkeit des Bestätigungslinks erlischt jedoch am Ende der Votingphase am 8. November um 12 Uhr. Die E-Mail-Adresse wird ausschließlich zum Zwecke der Abstimmung genutzt.

Wir brauchen die Stimme unserer Vereinsmitglieder für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises 2017

Gerne können Sie unter www.deutscher-engagementpreis.de für unser Projekt abstimmen.

 

Den aktuellen Stand der Stimmen für unser Projekt können Sie dort einsehen. Das Ranking ist nur bis einschließlich 10. Oktober 2017 abrufbar.

 

Wer den Publikumspreis gewonnen hat, erfahren Sie ab dem 5. Dezember auf der Website.

 

Vielen Dank für die Teilnahme am Online-Voting um den Publikumspreis 2017 des Deutschen Engagementpreises

Die Bühne Hofgeismar zu Gast im Mehrgenerationenhaus

„Der Gott des Gemetzels“

HÜMME. Schön kuschelig wurde es am Samstag, den 23. September im restlos ausverkauften Saal des Generationenhauses Bahnhof Hümme.

 

In dem Stück der „Der Gott des Gemetzels“, welches jetzt dort aufgeführt wurde, stehen sich zwei Ehepaare gegenüber, die mit einem gewalttätigen Streit ihrer elfjährigen Söhne konfrontiert wurden. Während Véronique (Elvira Löber) und Michel Houillé (Dieter Dotzert) sowie Annette (Christel Frank) und Alain Reille (Thomas Otterpohl) zu Beginn des Abends noch eine friedvolle Lösung des Problems anstreben, erhält der Konflikt mit der Zeit zunehmend einen anderen Ton. Die Situation eskaliert.

 

Die Idee, das Drama von Yasmina Reza mit der Hofgeismarer Theatergruppe auf die Bühne zu bringen, hatte Brunhild Falkenstein, die auch in Hümme wieder „hinter den Kulissen“ mitwirkte. Die ausgebildete Schauspielerin ist unter anderem bekannt durch das „Theater Rollwagen“, das sie gemeinsam mit ihrem verstorbenen Ehemann Jörg Falkenstein vor 35 Jahren gegründet hat.

 

Für Christel Frank ist die Rolle der Annette eine Rückkehr auf die Theaterbühne. In den letzten acht Jahren standen Beruf und Familie im Vordergrund, doch nun stellt sie sich der schauspielerischen Herausforderung, unter anderem den Folgen eines zu hohen Alkoholkonsums und der Verwendung einer Brechschale. Die anderen drei Darsteller gehören schon längere Zeit zum Ensemble.

 

Seit über 40 Jahren gibt es „Die Bühne“ in Hofgeismar. Sie ist ein fester Bestandteil der örtlichen Kulturszene und die Karten – nicht nur für die Open-Air-Aufführungen – sind meist schnell vergriffen.

 

Nähere Infos im Internet unter: www.die-buehne-hofgeismar.de

Hoher Besuch im Generationenhaus

Der Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen, Dr. Harzenetter, stattet dem Generationenhaus Bahnhof Hümme einen Besuch ab.

Das Projekt wurde im letzten Jahr zur Eröffnungsveranstaltung des Tages des Offenen Denkmals in Wiesbaden vorgestellt und dort hatte er den Wunsch geäußert das Denkmal auch einmal persönlich kennen zu lernen. Das geschah jetzt im Rahmen seiner Kreisbereisung mit Landrat Uwe Schmidt und Vizelandrätin Susanne Selbert. Vereinsvorstand Markus Mannsbarth erläuterte das Projekt und Dr. Harzenetter zeigte sich sehr beeindruckt.

 

20.09.2017

"Freiwillig in Hümme" - Projekt Umbau des Güterschuppens zum Jugendraum

Generationenhaus Bahnhof Hümme e.V., 19.09.2017

Das Freiwilligenzentrum Kassel organisiert einmal im Jahr den Freiwilligentag in Nordhessen. In diesem Jahr hat der Generationenverein Hümme bereits zum zweiten Mal an dem Aktionstag teilgenommen.

 

Ein Freiwilligentag bietet Interessierten die Chance, sich einmalig, kurzzeitig und freiwillig ohne weitere Verpflichtung für einen guten Zweck ehrenamtlich zu engagieren. Diese Engagementform eignet sich vor allem für freiwillig Interessierte, die im Alltag keine Zeit für ein ständiges Engagement haben. In mehr als 100 Städten und Kommunen in Deutschland beteiligen sich jährlich tausende Menschen daran.

 

In Hümme fand der Freiwilligentag des Vereins Generationenhaus Bahnhof Hümme am Samstag, 16. September ab 9.00 Uhr statt. Nach fast zweijährigem Betrieb des Veranstaltungshauses war die Zeit für eine Grunderneuerung gekommen. So wurden u. a. Wandschäden repariert und nachgestrichen, Leuchtmittel ausgewechselt, die Edelstahlhauben in der Küche wurden gründlich geputzt und die Polster der Stühle akribisch gereinigt. Auch viele wichtige behindertengerechte Maßnahmen wurden durchgeführt. So z. B. Anbringung eines zusätzlichen Spiegels im Behinderten-WC und Montierung von Türgriffen.

 

In der Hauptsache ging es jedoch um den leer stehenden Güterschuppen neben dem Bahnhof. Hier plant der Verein die Einrichtung eines Jugendraumes. Das Fachwerk wurde abgeschliffen und teilweise gestrichen und der Anstrich des Fahrradschuppens wurde beendet. Mit den Vorbereitungen des Umbaus wurde nun im September begonnen und damit ein wichtiger Grundstein für das weitere Vorgehen gelegt.

 

Etwa 20 Freiwillige waren über den Tag verteilt im Einsatz.

 

Für das leibliche Wohl gab es zur Mittagszeit einen Imbiss, den Erika Lauterbach-Nissen organisiert hatte.

 

Zum Abschluss wurde der Ausklang des Tages im Mehrgenerationenhaus gemütlich gefeiert.

HNA-Artikel: Freiwillige bauen Jugendraum

Am 18. September 2017 war folgender Artikel in der HNA Hofgeismar auf Seite 4

Traueranzeige Elke Klug

René Sydow zu Gast im Generationenhaus

"Warnung vor dem Munde" - eine rasante Bühnenshow

René Sydow ist Kabarettist - und zwar so erfolgreich, dass sein erstes Solo-Programm "Gedanken! Los!" mit elf Preisen ausgezeichnet wurde. Nun ist er zurück und präsentierte in Hümme sein Folgewerk: "Warnung vor dem Munde" - eine rasante Bühnenshow.

 

Sein Einstieg: "Und dann sitzt der Kabarettist hinter der Bühne und fragt sich, was ist denn heute alles so passiert. Gut, in den Talkshows wird darüber diskutiert, was Satire alles darf und was nicht. Und unterdessen sind drei Tierarten ausgerottet worden, 70.000 Hektar Regenwald wurden vernichtet, 100.000 Menschen sind verhungert. Und dann denkt er sich, das kann man ja nicht so stehen lassen. Da muss man ja irgendwas sagen, irgendwas tun."

 

Er ist einer der Kabarettisten der letzten Jahre, die einem einfach nicht mehr aus den Kopf gehen. Er hat eine Haltung und ist ein Wortakrobat. René Sydow ist auch ein Schauspieler, wie er mit der Sprache umgeht und gerade das fasziniert sein Publikum im Land der Dichter und Denker. Immer wieder fragt er provokativ die Anwesenden: „Wann haben wir Menschen eigentlich aufgehört zu denken?“ Verantwortlich dafür macht er u. a. auch die Smartphones. „Wir verblöden immer mehr und finden ohne das Gerät nicht mal mehr den Weg zum Bahnhof“, so der Kabarettist Sydow.

 

"Warnung vor dem Munde" ist ein kurzweiliges Programm mit einem weit ausholenden Themenspektrum: vom sogenannten Islamischen Staat bis zur AfD und den stärker werdenden Rechtsradikalen, von der Flüchtlingskrise und lügenden Politikern bis hin zu Lifestyle-Themen wie Schönheits-OPs, Essgewohnheiten und dem Älterwerden. Ernsthaftes politisches Kabarett gemixt mit wortgewandten Kalauern. So etwas kommt beim Publikum an und in Hümme dankte man es Sydow jetzt mit starkem Applaus.

 

Gesamtkunstwerk René Sydow: Er beherrscht sein Metier, überzeugt inhaltlich und besitzt eine starke Bühnenpräsenz. Seine Stimme ist sehr ausdrucksstark und erlaubtes ihm, ein Tempo vorzulegen, dass man als Zuhörer schon genau hinhören muss.„Seine Wortschöpfungen sind einfach genial“, stellten der Vorsitzende Peter Nissen und der Pressewart Dirk Altmann abschließend fest.

 

Die Vorstellung im Generationenhaus in Hümmewar ein voller Erfolg.

Fotos und Video vom talentCAMPus 2017

In der Fotogalerie sind nun über 100 Fotos vom talentCAMPus 2017 verfügbar:

 

Die von der Gruppe Film-Projekt erstellte Reportage über den talentCAMPus ist in der Mediathek Hessen im Medienprojektzentrum Offener Kanal Kassel abrufbar:

 

Informationen zum talentCAMPus, der vom  7. bis 11. August 2017 in Hümme stattgefunden hat:

Memory-Café sucht neuen Fahrdienst

Der Verein Generationenhaus Bahnhof Hümme sucht zum 1. Oktober 2017 einen neuen Fahrdienst für das Memory-Café.

Frauen und Männer, die gerne mit Menschen in Kontakt treten und Freude am Autofahren haben, werden gebeten sich bei dem Team zu melden. Die Mitarbeit ist ehrenamtlich, es wird jedoch eine Aufwandsentschädigung gezahlt. Die Versicherung der Fahrgäste ist sichergestellt.

 

In diesem Zusammenhang lädt der Generationenverein Interessierte ein zum Besuch des Memory-Cafés für Menschen mit Einschränkungen durch eine Demenzerkrankung.

Jeden Dienstag von 14 bis 17 Uhr treffen sich in gemütlicher Runde die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Hümme und der Umgebung bei Kaffee und Kuchen sowie zum Spielen, Basteln, Singen und Vorlesen.

Die Betroffenen können Kontakte pflegen oder neue hinzugewinnen sowie ihre Fähigkeiten fördern.Gleichzeitig erhalten die Angehörigen einen freien Nachmittag und somit Unterstützung und Entlastung.

Gerne nimmt das Memory-Café neue Teilnehmer auf; der Kooperationspartner, das ABC in Hofgeismar kann die Bedingungen der Kostenübernahme durch die Pflegekasse klären.

Bei Interesse an einer Unterstützung des Teams vom Memory-Café auf ehrenamtlicher Basis wenden Sie sich bitte an die Vereinsmitarbeiterin Ute Bachmann. Gesucht werden Menschen, die aufgeschlossen und kontaktfreudig sind und den Verein nach einer fachlichen Fortbildung unterstützen möchten.

 

Telefonische Informationen erhält man bei Frau Bachmann unter der Rufnummer: 05672 / 2988.

HNA-Artikel: Voller Erfolg im Bahnhof

Am 23. August 2017 war folgender Artikel in der HNA Hofgeismar auf Seite 5

Kinderchor unter neuer Leitung

Volkschor Hümme

Wenn Akkordeon-Töne aus dem Generationenhaus Bahnhof Hümme erklingen, dann ist es soweit. Der Kinderchor „Buntes Wir“, der dem Volkschor Hümme als Sparte angegliedert ist, hat jetzt nach den Sommerferien wieder mit den Proben begonnen. Nach dem schmerzlichen Wegzug von Manuela Hutter und dem Ausscheiden von Carolin Otto, die den Kinderchor Mitte 2015 gegründet hatten, gibt es nun ein neues Team. Olessia Trai, die als Lehrerin an einer Schule in Hofgeismar arbeitet und auch schon für die Hofgeismarer Musikschule tätig war, bringt die nötige Qualifikation und das musikalische Talent mit und hat die Chorleitung übernommen. Unterstützt wird sie bei ihrer Arbeit durch die ehrenamtlichen Helferinnen Agnes Bittner und Anja Altmann, die sich schon sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit freuen. Hierbei wird sich Agnes Bittner um die wichtigen organisatorischen Dinge der Gruppe kümmern und Anja Altmann will den Chor mit ihrer Chorerfahrung bereichern.

 

Mit viel Musik, Spiel und Spaß möchte das Team die Kinder begeistern, die als Nachwuchs vielleicht später einmal die aktiven Sängerinnen und Sänger vom Volkschor unterstützen werden.

 

Der Kinderchor besteht aus etwa 20 Kindern und probt jeweils Mittwochs von 16.30 bis 17.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus, Raum 2.

 

Interessierte Mädchen und Jungen können sich gerne an Agnes Bittner oder Dirk Altmann, den Schriftführer vom Volkschor, volkschor-huemme@t-online.de, wenden und sich in die Warteliste aufnehmen lassen.

Von links: Anja Altmann, Olessia Trai und Agnes Bittner

Die erste Chorprobe im Generationenhaus mit der neuen Leitung (Foto: D. Altmann)


Land-Rad-Tour 2017 im Generationenhaus

Samstag, 19. August 2017

Einmal im Jahr fährt Landrat Uwe Schmidt mit Radbegeisterten aus dem Landkreis einen Tag auf den Radwegen der Region, um sich über den Zustand der Radwege und der Attraktionen entlang des Weges ein Bild zu machen. Die diesjährige Landradtour mit über 60 Teilnehmern machte Station im Generationenhaus und lies sich das Projekt erläutern. Viele der Teilnehmer waren das erste Mal bei uns und waren beeindruckt.

Traubeneiche mutwillig umgetreten

HÜMME. Die Traubeneiche im Hümmer Rehberg, die im 12. Jahr der bundesweiten Aktion „Tag des Baumes“ 2014 vom Generationenhaus Bahnhof Hümme e.V. gepflanzt wurde, wurde am Montag, den 29. Mai, mutwillig umgetreten von Vereinsmitgliedern entdeckt.

Foto: Dirk Altmann

 

Die Pflöcke, die dem jungen Gewächs Halt bieten sollten, sind von den Unbekannten bei der Tat - die keinesfalls einen Dumme-Jungen-Streich darstellt - beide abgebrochen worden.

 

Der Baum wurde vor drei Jahrengemeinsam mitHerrn Bernhard Klug von der Schutzgemeinschaft Deutscher Waldund dem damaligen Vereinsvorsitzenden Dr. Michael Huke von aktiven Mitgliedern des Generationenvereins gepflanzt.

 

Die Traubeneiche wächst als sommergrüner Baum, der Wuchshöhen von 25 bis 40 Meter und Stammdurchmesser bis zu 2 Meter erreicht. Durch ihre kräftige Pfahlwurzel ist sie äußerst sturmfest. Ihr Höchstalter liegt bei 800 bis 1000 Jahren. Die Baumkrone ist auf geradem Stamm hoch gewölbt mit strahlenförmig abgehenden Ästen. Die Baumkrone ist lockerer als bei der Stieleiche, und die Belaubung ist gleichmäßiger verteilt. Die Rinde der Traubeneiche ist in der Jugend glatt und schwach grau-grün glänzend, später wird eine dicke, tief längsrissige, graubraune Borke gebildet.

 

Der Vereinsvorstand bedauert den Vandalismus innerhalb der dörflichen Gemeinschaft und behält sich eine Anzeige gegen Unbekannt vor. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich an den Verein zu wenden (Tel.: 05675 / 2519871 oder botschaft@generationenhaus-huemme.de).

 

Dank der Bemühungen einiger Vereinsmitgliederwurde versucht die Eiche noch zu retten.„Falls der Baum zu stark beschädigt sein sollte, seien sich alle Betroffenen einig, eine neueTraubeneiche zu pflanzen“, erklärte der Pressewart Dirk Altmann.

Zwischen Tradition und Moderne: Baukultur im ländlichen Raum

Ministerin Priska Hinz eröffnete das Praxisforum der Servicestelle Vitale Orte 2030 in Eschwege. Bürgermeister Markus Mannsbarth stellte das Projekt Generationenhaus Bahnhof Hümme vor.

HÜMME/ESCHWEGE. "Baukultur stiftet Identität, bewahrt das historische Erbe und eröffnet Zukunftsperspektiven: Ortskerne bleiben lebendig, Gebäude behalten ihren Wert, Handwerk, Handel und Tourismusgewerbe profitieren. Die Pflege und der Erhalt von Grünanlagen und großen, alten Bäume wiederum leisten eine wichtigen Beitrag zum Klimaschutz", sagte Hessens Ministerin für Stadtentwicklung, Priska Hinz, bei der Eröffnung des 14. Praxisforums der Servicestelle "Vitale Orte 2030" deutlich. Das diesjährige Praxisforum steht unter dem Motto "Zwischen Tradition und Moderne - Baukultur im ländlichen Raum". "Baukultur ist mehr als gute Architektur. Sie umfasst auch die Prozesse und Verfahren, die eine gute Gestaltung hervorbringen und ist damit ein Ausdruck gut funktionierender Stadt- und Dorfgemeinschaften. Denn alle sollten sich angesprochen fühlen, wenn es um die bauliche Entwicklung eines Ortes geht", so die Ministerin in ihrem Grußwort.

 

Unverwechselbare, attraktive Orte, Häuser, Straßen und Plätze erhöhen die Lebensqualität und die Verbundenheit der Menschen mit ihrer Umgebung. Historische Bauwerke wie Fachwerkhäuser, Türme oder Brunnen tragen ebenso dazu bei wie große Bäume und gut nutzbare Grünflächen. Auch für den Tourismus sind der Erhalt historischer Orte und die Förderung regionaler Baukultur von zentraler Bedeutung. Im diesjährigen Praxisforum der Servicestelle Vitale Orte 2030 wurde eine Auswahl vieler bemerkenswerter Bauprojekte in Hessen vorgestellt. Dabei standen die Themen "Neubau im Bestand" und "Erhaltung historischer Bausubstanz" im Vordergrund. Darüber hinaus wurden zwei regionale Strategien zum Thema Baukultur vorgestellt.

 

In der Fachwerkstadt Eschwege wurden die Sichtachsen, die Verkehrsplanung um den Markplatz sowie die Neugestaltung der Fußgängerzone mit den Anwohnerinnen und Anwohnern diskutiert - eine Planungspraxis im Sinne guter Baukultur. Andere Projekte ergänzen das Gesamtbild, etwa die Umnutzung eines ehemaligen Gerbereigeländes in der Innenstadt zur Geschäfts- und Beratungsstelle des Vereins Aufwind e.V. und die energetische Quartiersentwicklung. Als Besonderheit ist auch das heutige Veranstaltungsgebäude zu nennen, das als Denkmal der Industriegeschichte multifunktionell als Kulturzentrum genutzt wird.

 

Im Kern der Fachwerkstadt Melsungen wurde ein sanierungsbedürftiges Forsthaus modernisiert und um einen Neubau erweitert, der mit moderner Fassadengestaltung und beweglichen Verschattungselementen aus Holz einen Kontrast zur historischen Bausubstanz bildet. Das Kleinteilige des bestehenden Gebäudes ist beim Neubau übersetzt in großzügige Formen. Die Stadt lobte hierfür einen Architektenwettbewerb aus. Alt- und Neubau werden heute als Dienstleistungszentrum genutzt.

 

Einen wesentlichen Beitrag zur Baukultur im ländlichen Raum leistet die Denkmalpflege. In Hofgeismar-Hümme erfolgten alle Umbaumaßnahmen im ehemals einsturzgefährdeten denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude in enger Absprache mit der Denkmalpflege. Beim Ausbau zu einem barrierefreien, multifunktional nutzbaren Veranstaltungshaus für alle Generationen erhielt das Gebäude ein neues Dach, neue Fenster und Türen und die Haustechnik wurde komplett erneuert. Öffentliche Förderung und erhebliche Eigenleistungen der Bevölkerung trugen zum Gelingen bei, was Bürgermeister Markus Mannsbarth in seinem Vortrag in der Kulturfabrik (altes E-Werk) in Eschwege deutlich machte.

 

Nicht nur spektakuläre Gebäude, auch Alltagsbauten prägen die Baukultur von Städten und Gemeinden. Die Renovierung eines Fachwerkhauses aus dem Jahr 1900 in Herbstein-Stockhausen ist ein solches Beispiel: Nach langem Leerstand und sensiblem Umbau konnten in das ehemalige Einhaus im Vogelsberg Studierende in sechs kleine Wohnungen einziehen. Es wird mit Fernwärme versorgt.

 

Damit immer mehr Projekte als gutes Beispiel im Sinne der Baukultur vorangehen, werden regionale Initiativen gestartet. Ziel der "Initiative Baukultur Eifel" ist es, das reichhaltige baukulturelle Erbe im Eifelkreis Bitburg-Prüm zu erhalten und die Menschen dafür zu gewinnen, die regionale Architektur nach heutigen Ansprüchen weiterzuentwickeln. Ein dichtes Netzwerk von Aktiven, Informationen und Projekte lenken hier den Blick der Öffentlichkeit auf die regionalen baukulturellen Werte. Die Bundesstiftung Baukultur zeigte auf, dass die Kultur des Bauens auf dem Land eine wichtige Zukunftsperspektive für ländliche Räume darstellt. Der aktuelle Baukulturbericht gibt Handlungsempfehlungen zu den Themen Vitale Gemeinden, Infrastruktur und Landschaft sowie Planungskultur und Prozessqualität, mit denen die ländlichen Orte gestärkt werden können.

 

In Hessen setzt sich die Landesinitiative +Baukultur mit Wettbewerben und Informationstagen dafür ein, dass Funktionalität und Schönheit, Kostenbewusstsein und Nachhaltigkeit sowie baukulturelles Erbe und moderne Gestaltung in Zukunft stärker beachtet werden. "Um regionaltypische Bauweisen zeitgemäß weiterzuentwickeln, muss Baukultur zukünftig mehr ins Blickfeld rücken. Wir alle müssen daran arbeiten, um für die Bürgerinnen und Bürger auch im ländlichen Raum eine gute Wohn- und Lebensqualität zu schaffen oder zu erhalten", betonte Hinz. "Die behutsame Entwicklung bestehender Strukturen unterstützen wir im Rahmen verschiedener Förderangebote, darunter mit mehreren Programmen der Städtebauförderung, mit dem Dorfentwicklungsprogramm und anderen Initiativen wie dem Dorfwettbewerb."

 

Hintergrund:

 

Die Servicestelle Vitale Orte 2030 wurde im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen ins Leben gerufen. Sie steht unter Federführung des Hessischen Umweltministeriums und der Bürgermeisterin der Stadt Schotten als Vertreterin des Hessischen Städte- und Gemeindebundes. In der Projektgruppe wirken rund 30 Personen mit, die mit der Entwicklung des ländlichen Raums befasst sind. Sie arbeiten bei Kommunen, Landkreisen, Genehmigungsbehörden, Kirchen, für Naturschutz, Denkmalpflege oder in der Weiterbildung. Ihre unterschiedlichen Aufgaben und Qualifikationen, Zielgruppen, Netzwerke und langjährigen Erfahrungen erlauben einen vielseitigen Blick auf den ländlichen Raum, der Themen und Ansatzpunkte für die Erhaltung vitaler Orte und für die Arbeit der Servicestelle Vitale Orte 2030 identifiziert.

Mai-Wanderung der Wirte

„Wirte-Stammtisch“ zu Besuch im Generationenhaus Bahnhof Hümme

Foto: hinten, von links: Peter Nissen, Torsten Humburg mit Silvia, Edelgard Busch, Hermann Schmitz; vorne, von links: Willi Busch, Margarete Hieronymus, Hannelore Schmitz, Rudolf Zaun, Gerhard Hieronymus

Die Gastwirte des DEHOGA Kassel - Stadt und Landkreis - treffen sich abwechselnd in den Orten ihrer Gasthäuser und tauschen sich nicht nur über das Thema Gastronomie aus, sondern besichtigen auch interessante Orte in der Region. Diesmal traf sich der „Wirte-Stammtisch“ in Hümme. Nach einem Dorfrundgang traf man sich im Generationenhaus Bahnhof Hümme, wo der Vorsitzende des Betreibervereins, Peter Nissen, die Gastwirte durch das Haus führte und den Umbau und die vielfältigen Nutzungen erläuterte.

Sehr ausführlich stellte er den Bahnhof (Baujahr 1897) vom Vorgängerbahnhof bis zum heutigen Tag eindrücklich vor. Die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten, vom Warteraum mit Behindertentoilette, das Foyer mit wechselnden Ausstellungen, die vier unterschiedlich großen Räume mit moderner Technik sowie Vereins- und Lagerräume für Vereinsunterlagen wurden besichtigt. Zudem wurde auf Räume für die Regio-Tram-Fahrer, den VDK Ortsverband Hümme und das Vereinsbüro hingewiesen. Die liebevolle Renovierung mit dem Ziel so viel wie möglich zu erhalten, wurde mit Staunen und auch Respekt vor der Leistung der aktiven freiwilligen Helfer voller Hochachtung honoriert. Hilfreich war die positive Einstellung der Stadt Hofgeismar zu diesem Mammut-Projekt. Der „Generationen-Verein Bahnhof Hümme“ ist jetzt für die Nutzung und geschäftliche Dinge zuständig. Über 70 verschiedene Veranstaltungen im Monat haben dem Bahnhof neues Leben eingehaucht. Im Einklang mit der örtlichen Gastronomie finden keine Familien- oder andere Feiern statt. Auch haben die Hümmer Wirte beim Catering den Vorrang, betonte Peter Nissen besonders.

Nach diesem Programmpunkt wurde die Wanderung über die Dorfwiese (Dorfscheune/Feuerwehr- und Schützenheim) zum Kollegenehepaar Heike und Bodo Gaide beendet. Hier warteten schon einige „Nicht-Wanderer“ auf die frühen Stammtischteilnehmer. Im großen Kreis wurden aktuelle Themen aus dem täglichen Geschäftsleben sowie Neuigkeiten vom Verband mit Terminen in ungezwungener Runde besprochen. Das Gasthaus „Zum Löwen“ in Hümme war auch das Ziel, weil Heike und Bodo Gaide ihre renovierten Gasträume mit neuer Theke und moderner Technik über Heizung, Beleuchtung, usw. sowie die gelungenen An- und Umbaumaßnahmen eindrucksvoll vorgestellt haben. Es war eine Veranstaltung, in der Geselligkeit und interessante Dinge vermittelt wurden.

Deutschen Engagementpreis 2017

Generationenhaus Bahnhof Hümme im Rennen um Deutschen Engagementpreis 2017

 

Generationenhaus Bahnhof Hümme nominiert für den deutschen Dachpreis für freiwilliges Engagement / Zuvor nordhessischen Ehrenamtspreis erhalten

 

Das Generationenhaus Bahnhof Hümme ist für den Deutschen Engagementpreis 2017 nominiert. Nur die Ausrichter der rund 630 regionalen wie überregionalen Engagementpreise können ihre Preisträgerinnen und Preisträger für den Deutschen Engagementpreis nominieren. Als Gewinner des nordhessischen Ehrenamtspreises geht das Generationenhaus Bahnhof Hümme ins Rennen um den Preis der Preise für freiwilliges Engagement. Ausgezeichnet wurde das Generationenhaus Bahnhof Hümme für das herausragende Engagement im Bereich Gestaltung des demografischen Wandels. Der besondere Einsatz für das Themenfeld Generationen verbinden erfährt durch die Nominierung eine weitere hochrangige Anerkennung.

Chance auf hohes Preisgeld
Das Generationenhaus Bahnhof Hümme hat jetzt die Chance bei der feierlichen Preisverleihung des Deutschen Engagementpreises am 5. Dezember 2017 in Berlin geehrt zu werden. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner der fünf Kategorien Chancen schaffen, Leben bewahren, Generationen verbinden, Grenzen überwinden und Demokratie stärken warten Preisgelder in Höhe von je 5.000 Euro. Eine Experten-Jury bestimmt die Preisträgerinnen und Preisträger dieser Kategorien. Über den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis stimmen im Herbst alle Bürgerinnen und Bürger per Online-Voting ab.

Generationenhaus Bahnhof Hümme
Das Kulturdenkmal Bahnhof Hümme wurde gerettet und einer zukunftsfähigen, finanzierbaren und sinnvollen Nutzung zugeführt. Aus der Ruine mitten im Dorf wurde der sozial Treffpunkt des Ortes, indem über 800 Veranstaltungen pro Jahr mit weit über 10.000 Besuchen stattfinden. Bildung, Kultur, Seniorenarbeit, soziale Angebote und Angebote für Kinder und Jugendliche finden täglich statt und werden seitens der Bevölkerung sehr geschätzt. Bemerkenswert ist, dass es dem Betreiberverein gelingt, die laufenden Kosten komplett eigenständig ohne finanzielle Beteiligung der Kommune aufzubringen. In Zeiten des demografischen Wandels gibt es in Hümme mit dem Generationenhaus Bahnhof Hümme einen Treffpunkt, indem sich Menschen aller Generationen zu unterschiedlichsten Aktivitäten zusammen finden können. „Das unser ehrenamtliches Engagement beim Betreib des Generationenhauses jetzt mit der Nominierung des Deutschen Engagement-Preises gewürdigt wird, freut uns im Vorstand des Betreibervereins besonders“, so Vereinsvorsitzender Peter Nissen.

Weitere Informationen unter: www.huemme.org

Der Deutsche Engagementpreis
Der Deutsche Engagementpreis würdigt als Dachpreis das bürgerschaftliche Engagement der Menschen in Deutschland und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen. Initiator und Träger des seit 2009 vergebenen Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Generali Deutschland AG und die Deutsche Fernsehlotterie.

Informationen zu über 600 Preisen für bürgerschaftliches Engagement unter:

www.deutscher-engagementpreis.de/preiselandschaft.

Kontakt

Peter Nissen
1. Vors. Generationenhaus Bahnhof Hümme e.V.
Wiesenbreite 10
34369 Hofgeismar
05675 5783
peter-nissen@unitybox.de
www.huemme.org

Pressekontakt Deutscher Engagementpreis
Artemis Toebs, Pressereferentin Deutscher Engagementpreis
Telefon: (030) 89 79 47 65
artemis.toebs@stiftungen.org
www.deutscher-engagementpreis.de

Ausstellungseröffnung im Generationenhaus Bahnhof Hümme

Eine bunte Vielfalt unterschiedlicher Bilder haben ihren Platz in den schönen, hellen Räumen des Generationshauses Bahnhof Hümme gefunden.

Foto von links: Winas Mohamad, Klaus Vondermühl, Regina Preßler von der Malgruppe „Farbspuren“, Claudia Ruis.

 

Zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung der Ausdrucksmalgruppe "Farbspuren" aus Hofgeismar kamen zahlreiche Kunstliebhaber aus der Region. Moritz Müller, Schüler der Gitarrenklasse Dragomir Draganov der Musikschule Hofgeismar, begleitete die Ausstellungseröffnung mit seinem Gitarrenspiel.

"Die Fähigkeit zu malen trägt jeder Mensch in sich", erläuterte die Malleiterin der Gruppe - Cornelia Gernhold – in ihrer Begrüßungsrede. Durch Stress, Perfektionismus, Hetze kommt die innere Bilderwelt oft zu kurz. Ausdrucksmalen ist eine Möglichkeit sich dieser Bilderwelt wieder zu nähern und vertrauter zu machen. Dafür - so Gernhold - benötigt niemand Vorkenntnisse oder Talent. Im Prozess des Malens steigen wie von selbst Bilder und Ideen bei den Malenden auf, und suchen spontan Ausdruck in Farbe und Formen. Sollten Blockaden auftreten, ein Anfang nicht gefunden werden hilft und unterstützt die Malleiterin. Ziel ist nicht ein künstlerisch perfektes Bild zu malen. Die Freude am Malen, das (wieder)entdecken des eigenen schöpferischen Potentials steht im Vordergrund. Die Malgruppe erlebt ihre Treffen immer wieder als Kraftquelle für den Alltag.

Wie vielfältig die Bilder sind und gleichzeitig jedes Bild eine individuelle "Farbspur" aufzeigt macht die Ausstellung sichtbar. Die Gruppe hatte zudem eine Power-Point Präsentation erstellt, die die Künstlerinnen bei ihrer Arbeit im Atelier zeigten. Diese Präsentation rundete die gelungene Ausstellungeröffnung ab. Die Ausstellung bleibt bis Oktober im Generationenhaus Bahnhof Hümme.

Wer Lust bekommen hat das Ausdrucksmalen auszuprobieren kann sich gerne mit der Malleiterin Cornelia Gernhold in Verbindung setzen.

Segelflugkurs auf der Dingel war voll ausgebucht

Mit sieben Teilnehmern war der Einsteiger-Kurs Segelfliegen, angeboten durch die Volkshochschule und den Luftsportverein Hofgeismar vom 21.-23.4. nicht nur voll ausgebucht, sondern auch ein voller Erfolg.

Teilnehmer und Kursleiter von links: Matthias Nitsche, Ulrike Teichmann und Nina Rabenau, Martin Schreiber, Martin Ebbecke, Johannes Bick und Bianka Ursprung im Cockpit, Daniel Huhn, Mario Emmermann. Es fehlen Alexandra Wende und Kai Ludolph, zum Zeitpunkt des Fotos in der Luft.

 

Alle Teilnehmer zeigten sich bereits beim Einführungsnachmittag im Generationenhaus Bahnhof Hümme als interessierte und engagierte Zuhörer. Fluglehrer Johannes Bick beantwortete während seines Vortrages viele Fragen zur Steuerung des Flugzeugs, zu den Bordinstrumenten und zur Ausbildung zum Segelflugzeugführer. Der Segelflugsimulator, den Helmut Kunz zur Verfügung stellte, wurde rege genutzt, um sich mit den Bedienelementen im Cockpit vertraut zu machen, während ein Bildschirm das Luftbild rund um die Dingel abbildete.

An den Folgetagen des Wochenendes zeigte sich das Wetter besser als vorhergesagt, auch wenn die kalten Temperaturen allen zu schaffen machten. Ausreichend Wind aus westlicher Richtung ermöglichte längere Flüge über dem Diemeltal, bei denen die Teilnehmer die vorher besprochenen Flugübungen durchführen konnten. Die beiden Fluglehrer Johannes Bick und Kai Ludolph waren den ganzen Tag mit den Kursteilnehmern in den beiden vereinseigenen doppelsitzigen Flugzeugen unterwegs. „Die Zeit verging buchstäblich wie im Fluge. Eine Stunde Flugzeit kamen mir vor wie 10 Minuten – immerhin habe ich es gelernt, das Flugzeug mit der richtigen Geschwindigkeit geradeaus zu steuern“, berichtet Mario Emmermann aus Wolfhagen, der den Kurs von seiner Frau geschenkt bekam.

Was einfach klingt, hat in der Praxis seine Tücken: Zum einfachen Geradeausfliegen mit dem Flugzeug muss im Gegensatz zum Auto auch die dritte Dimension, die Höhe, berücksichtigt werden – gleichzeitig mit der Richtung. Wer bei den ersten Flügen noch mit der ungewohnten Situation im Cockpit des Flugzeugs beschäftigt war, konnte bei den nächsten Flügen die Konzentration bereits auf die Steuerung und die Anweisungen des Fluglehrers richten. Mehr als zwei Stunden Flugzeit wurde am Ende für jeden Teilnehmer verzeichnet.

Insgesamt konnte an diesem Wochenende allen Teilnehmern ein Einblick in den Segelflugsport vermittelt werden, wobei die Piloten des LSV Hofgeismar glaubhaft versichern konnten, dass sich auch das Vereinsleben am Boden angenehme gestaltet.

Informationen zu Segelflug-Kursen und Gastflügen: Ulrike Teichmann, info@segelflug-hofgeismar.de, Tel. 0160-94409148

Projektchor Stammen begeistert im Generationenhaus Bahnhof Hümme

Projektchor Stammen begeistert im Generationenhaus Bahnhof Hümme

Präsentiert vom Kulturforum Hofgeismar trat der Projektchor Stammen mit einem etwas anderen Chorkonzert im Generationenhaus Bahnhof Hümme auf.

Der in 2010 gegründete Chor steht seit dem ersten Tag unter Leitung von Larissa Grigoryan aus Hofgeismar. Es war sozusagen „Liebe auf den ersten Ton…“.

Das Generationenhaus war bereits wenige Minuten nach dem Einlass bis auf den letzten Platz gefüllt. Unter dem Motto „Hast Du Töne?“ begeisterte der junge Chor die Zuhörer mit einem vielseitigen Programm. Nach den ersten Liedvorträgen mit bekannten Hits wie „Rama Lama Ding Dong“, „Hey Jude“ und dem „Dschungelbuch-Medley“ hatten die Sängerinnen und Sänger die Herzen des Publikums im Sturm erobert und ernteten tosenden Applaus. Besondere Höhepunkte waren die bekannten Songs „Rock you“ der Rockgruppe Queen und „Africa“ der Band Toto, die von Dominik Grohmann auf dem Cajon begleitet wurden. Viona May Hofmann spielte die einfühlsame Begleitung zu „Ich wollte nie erwachsen sein“ von Peter Maffay auf der Querflöte.

Die unterhaltsame Moderation von Andreas Auerbach und Jörg Hofmann gab in humorvoller Weise Informationen zu den einzelnen Stücken und war begleitet von eindrucksvollen Bildern auf der Leinwand.

Das offizielle Konzert endete nach 13 Liedvorträgen mit dem Titel „Applaus, Applaus“ der Sportfreunde Stiller und stehenden Ovationen des restlos begeisterten Publikums aus Hümme und der Region. Nach weiteren drei Zugaben packte Yoline Hofmann dann, wie es bei Projektchor-Konzerten mittlerweile üblich ist, ihr Saxophon aus und beendete das Programm mit Paulchen Panther und dem Titel „Wer hat an der Uhr gedreht?“.

Die Besucher waren sich einig, der Weg ins Generationenhaus Bahnhof Hümme hat sich wieder einmal gelohnt. Und der Projektchor Stammen ist irgendwie einmalig!

Mehrgenerationenhaus in Berlin

Hümme jetzt offiziell aufgenommen

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig feierte in Berlin mit mehr als 600 Gästen das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus, das im Januar 2017 unter dem Motto „Wir leben Zukunft vor“ an den Start ging. Vom Hümmer Generationenverein waren Beate Carl und Peter Nissen dabei.

„Die Mehrgenerationenhäuser leisten wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft und sind aus den Städten und Gemeinden nicht mehr wegzudenken. Deshalb freue ich mich, dass wir mit dem neuen Bundesprogramm nicht nur das Erfahrungswissen eines Großteils der bisher geförderten Häuser erhalten, sondern sogar mehr als 100 zusätzliche Mehrgenerationenhäuser fördern können. Die große Unterstützung des Bundestages über alle Parteigrenzen hinweg zeigt: Die Kompetenz der Mehrgenerationenhäuser wird überaus geschätzt, gerade wenn es darum geht, die Kommunen zukunftsfest auszurichten“ so Schwesig.

Manuela Schwesig betonte, dass die Bundestagsabgeordnete Ulrike Gottschalk als Berichterstatterin des Familienministeriums im Haushaltsausschuss maßgeblich dazu beigetragen habe, dass die 100 zusätzlichen Häuser aufgenommen werden konnten. Das Generationenhaus Bahnhof Hümme ist so offiziell als Mehrgenerationenhaus im Bundesprogramm anerkannt.

Das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus hat eine Laufzeit von vier Jahren. Das Budget beläuft sich auf insgesamt 17,5 Millionen Euro. Jedes Haus erhält - wie in den Vorläuferprogrammen einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro. Davon zahlt der Bund 30.000 Euro; die weiteren 10.000 Euro übernehmen Kommune, Landkreis und/oder Land.

Bundesweit können rund 550 Mehrgenerationenhäuser am neuen Bundesprogramm teilnehmen. Mit ihrer Arbeit für alle Generationen unterstützen Sie ihre Kommune noch enger als zuvor bei der Gestaltung des demografischen Wandels.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mehrgenerationenhaeuser.de

Junge Köche kochten im Bahnhof

Schälen, schnippeln, rühren, dies und mehr

Stolz präsentierten die jungen Köche ihren Nachtisch. (Re.) Kursleiterin Christine Meyer-Hozak (Foto: I. Seidenstücker)

 

Von Inge Seidenstücker

 

Hümme – Schälen, schnippeln, rühren, dies und mehr lernten sechs Jugendliche zwischen neun und 13 Jahren bei einem Kochkurs für Kinder im Generationenhaus Bahnhof Hümme. Ganz zum Thema „Winterküche“ erfuhren sie von Kursleiterin Christine Meyer-Hozak welche Lebensmittel wärmend sind und die nötige Energie liefern.

 

In dem Kurs ging es nicht nur um die Zubereitung eines leckeren Menüs, sondern auch darum, den Kindern einen guten Bezug zu Lebensmitteln zu vermitteln. Ebenso wurde der Geschmack geschult und sie lernten ganz nebenbei, dass das Zubereiten eines Gerichtes aus frischen regionalen Zutaten Spaß machen kann und gar nicht so schwer ist.

 

Während die einen die Kartoffeln und das Gemüse für die Kartoffelsuppe vorbereiteten, kneteten andere den Teig für die Brötchen und schnitten die Äpfel für die Apfeldonats, die es zum Nachtisch mit Eis und Himbeersoße gab.

Nachdem das Essen fertiggestellt war wurde der Tisch gedeckt, mit Kerzen dekoriert und die jungen Kochlehrlinge mit Kursleiterin ließen es sich schmecken.

 

Der Kochkurs für Kinder war ein Angebot der Volkshochschule Region Kassel.

Quelle: http://www.dtoday.de, Artikel vom 20.01.2017