Das Trio Tangata spielte im Generationenhaus Hümme

am Freitag, 13. April 2018

Im Rahmen der abwechslungsreichen Hümmer „Kulturzeit 2018“ gab es jetzt ein Konzert mit Klavier und Streichinstrumenten im großen Saal des Generationenhauses. Peter Nissen konnte  die drei professionellen Musikerinnen des Trios Larissa Degner (Violine), Nellya Masur (Klavier) und Erika Umanez (Violoncello) auf der Bühne begrüßen. Sie sind seit mehr als fünfzehn Jahren als Lehrerinnen an den Musikschulen Hofgeismar, Wolfhagen und Kassel tätig. Sie verfügen alle drei über jahrelange Konzert- und Orchester-Erfahrungen und werden als erfolgreiche Pädagoginnen geschätzt und sind durch viele kammermusikalische Auftritte und Mitwirkung in verschiedenen Orchestern bekannt, erfuhr das Publikum bei der Vorstellung.


Und so gab es denn auch musikalische Leckerbissen aus den verschiedensten Bereichen von Astor Piazzolla Tangos über Salonmusik und Klassik bis hin zu anspruchsvollen Arrangements von Jazz und Populärmusik. Das Trio Tangata spielte im Grenzbereich zwischen klassischer und unterhaltender Musik, so dass es ein sehr abwechslungsreicher Abend wurde.

Das Generationenhaus Bahnhof Hümme ist nun digital vernetzt!

Generationenhaus Bahnhof Hümme

Ab sofort steht den Besucherinnen und Besuchern des Generationenhauses Bahnhof Hümme ein Laptop mit Internetzugang zur Verfügung. Wer mal schnell etwas nachschauen möchte, kann dies während der Öffnungszeiten gerne machen. Montags und Mittwochs steht den Besuchern bei Fragen zur Bedienung auch eine kompetente Ansprechpartnerin zur Seite.

Interessanter Lichtbildervortrag über den Iran im Generationenhaus Bahnhof Hümme

am Freitag, 9. März 2018

Der Iran-Kenner Bernd Schmitz war auf Einladung der Volkshochschule zu Gast im Generationenhaus Bahnhof Hümme und referierte über seine ausgedehnten Iran-Reisen. Vier Mal hat der Referent zwischen 2008 und 2016 die Islamische Republik bereist. Während in dieser Zeit die iranischen Präsidenten wechselten und sich die politische Großwetterlage änderte, ist eines unverändert geblieben: die herzliche Gastfreundschaft der Menschen und die Neugier und Offenheit, mit der sie Fremden begegnen. Bernd Schmitz zeigte Lichtbilder aus verschiedenen Provinzen des Vielvölkerstaats Iran und berichtete von Städtern, die immer freitags in die Wüste fliehen, von Begegnungen mit Fischern in Hormozgan, schlecht über Deutschland informierte Jura-Professoren und Belutschen, ein Volk im Südosten Irans, die ihn am Neujahrstag als Zeichen besonderer Wertschätzung zum Schießen einluden.


Der Vortrag im voll besetzten Vortragssaal des Generationenhauses war eine Mischung aus gelesenen Tagebuchpassagen und zu Diaschau-Blöcken zusammengefassten Fotos. Bernd Schmitz nimmt in Köln intensiv am Leben der iranischen Community teil und hatte im Iran die Möglichkeit auch hinter die touristische Fassade des Vielvölkerstaats zu schauen. Die Besucher waren sehr beeindruckt von den tiefen Einblicken, die ihnen über den Iran geboten wurden.

Brillen-Sammelaktion

im Generationenhaus Bahnhof Hümme

In vielen Haushalten befinden sich Brillen, die eigentlich niemand mehr braucht. Die Sehstärke stimmt nicht mehr, das Modell passt nicht oder die Kinder sind aus den Brillen herausgewachsen. Genau diese Brillen könnten aber das Leben eines Menschen, der sich selbst keine Brille leisten kann, nachhaltig verändern und verbessern!

Alte, ungenutzte Brillen (gerne mit Etui) können den ganzen März über im Generationenhaus Bahnhof Hümme während der regulären Öffnungszeiten des Offenen Treffs abgegeben werden.

Die gesammelten Brillen werden an eine seriöse Hilfsorganisation weitergeleitet, wo diese gereinigt, sortiert und zum Beispiel nach Afrika und Rumänien verschickt werden. Der Verein wird über den Fortgang der Aktion berichten. In den genannten Ländern besteht ein hoher Bedarf und der Nutzen ist groß: Aufgrund ihrer Sehschwäche ist es vielen Menschen nicht möglich einer Arbeit nachzugehen und ihre Familie zu ernähren. Aber auch Kindern kann mit einer passenden Sehhilfe enorm weitergeholfen und zum Beispiel eine Schulausbildung ermöglicht werden. Der Besitz einer Brille bedeutet also eine Steigerung der Jobchancen, Zugang zu Bildung und eine Verbesserung der Lebensqualität und des Wohlbefindens. Was bei uns ein selbstverständlicher Alltagsgegenstand ist, ist dort ein absolutes Luxusgut: Die Löhne sind oftmals sehr gering und die Brillen teuer.

Fragen zur Aktion beantworten gerne die Mitarbeiterinnen des Generationenhauses unter 05675-2519871 oder botschaft@generationenhaus-huemme.de.

Welttournee endete in Hümme

Begeisterung mit Edgar Knecht Trio

Fast wie ein „Wohnzimmerkonzert“ war der Auftritt des Edgar Knecht Trios im Generationenhaus in Hümme. Denn in der gemütlichen Atmosphäre des ehemaligen Bahnhofs hatte das Konzert dieses hochkarätigen Trios vor rund 100 Zuhörern einen sehr privaten Charakter.


Dieser verstärkte sich noch durch die lockere und sympathische Art der drei Musiker, allen voran der Kasseler Pianist Edgar Knecht, der die einzelnen Stücke auch kommentierte und zu ihre Entstehungsgeschichte kurz referierte.


Eine fast andächtige Stille herrschte bevor das Trio den Saal betrat, doch schon bei den ersten Klängen ließ die Spannung nach. Mit einer beeindruckenden Selbstverständlichkeit flogen die Finger des Pianisten über die Tasten des Flügels, der extra vom Generationenverein für dieses Konzert angemietet und per Spedition aus Kassel angeliefert worden war. Knecht hat auf seine eigene Weise die im Programm „Dance on Deep Waters“ enthaltenen Volkslieder der Romantik verjazzt und ihnen damit eine ganz neue Aussage verschafft. Was im Original eher schwer und dramatisch daherkommt, hatte nun einen satten und temporeichen Sound.


Ganz eins war Knecht mit seiner Musik und dem Piano, die Kontur seiner Person schien mit dem Instrument zu verschmelzen. Nicht weniger spektakulär waren seine Mitstreiter. Auch feinste Nuancen wusste Tobias Schulte an seinem Schlagzeug umzusetzen, wobei er mit vollem Einsatz zuweilen seinen eigenen Körper zur Resonanzübertragung nutzte. Ebenso virtuos zeigte Rolf Denecke was man einem Kontrabass alles entlocken kann. Seit nunmehr zehn Jahren sind sie Freunde und musizieren gemeinsam. Dies wurde bei ihrem harmonischen Zusammenspiel deutlich.


Sie haben mit ihrer Musik den Polarkreis bereist, waren in Russland, den USA, auf Kuba und in vielen anderen Ländern unterwegs. Es gab zahlreiche Auftritte in deutschen Konzertsälen und nun fand die Tournee mit dem Programm „Dance on Deep Waters“ in dem kleinen Nordhessischen Dorf Hümme ihren krönenden - aber würdigen - Abschluss. So wie auf fast allen Reisen erhielten die drei Virtuosen auch im Hümmer Bahnhof tobenden Applaus mit Standing Ovations. Mehrere Zugaben mussten auf Wunsch des Publikums noch gespielt werden.


Wie für die Zuschauer war es auch für die Musiker ein ganz besonderes Erlebnis, im kleinen aber feinen Rahmen des Hümmer Bahnhofs, vor so relativ kleinem Publikum zu spielen. „Da ist man einfach näher an den Menschen dran und das macht sehr viel Spaß“, sagte Knecht nach dem Auftritt.


Viele Besucher waren auch mit der RegioTram des NVV aus der Umgebung angereist, sodass sich die zum ersten Mal durchgeführte Kooperation mit dem Verkehrsverbund ausgezahlt hatte.


Auch nach dem Konzert zeigte sich das Trio volksnah und stand für Fragen des Publikums zur Verfügung und signierte sogar CD’s, die zum Verkauf mitgebracht worden waren.

HNA-Artikel: Welttournee bis Hümme

Am 26. Februar 2018 war folgender Artikel in der HNA Hofgeismar auf Seite 4

Krönender Abschluss einer Welttournee in Hümme

Am 25. Februar 2018 wurde folgender Artikel auf "Deutschland today" veröffentlicht

Verein legt Wert auf gesunde Ernährung

Generationenhaus Bahnhof Hümme

Kürzlich hatte das Generationenhaus zu einer Foodparty eingeladen. Es gab zunächst Informationen rund um das Thema gesunde Ernährung. Danach begannen 11 Frauen unter der fachkundigen Leitung von 2 Ökotrophologinnen der BKK Herkules mit schnippeln, rühren, mixen, kochen und braten. Mit viel Spaß und interessanten neuen Eindrücken entstand ein wunderbares 3-Gänge-Menü aus viel gesundem Obst und Gemüse. Dies wurde in fröhlicher Runde verzehrt, wobei der Austausch darüber, was im Alltag dazu beiträgt sich gesund zu ernähren, fortgeführt wurde. Einhelliges Fazit der Veranstaltung war, wie die 2. Vorsitzende Beate Carl berichtete, dass dies nicht das letzte Präventionsangebot der Krankenkasse im Generationenhaus bleiben soll und weitere unterhaltsame Events zum Thema „gesund leben“ folgen sollen.

Bernd Gieseking gastierte wieder mit „Ab dafür!“ in Hümme

am Samstag, 10. Februar 2018

HÜMME. Ab dafür! Seit drei Jahren bedeutet dies jährlich im Generationenhaus Bahnhof Hümme: Satire und Komik, Kommentare und Nonsens über den alltäglichen Wahnsinn des vergangenen Jahres. Eine rasante Achterbahnfahrt durch Peinlichkeiten und Höhepunkte der letzten 12 Monate. Ein Jahresrückblick von A bis Z – frech, schnell, sauber, komisch!


Gieseking macht Schnitte, auf die mancher Metzger neidisch ist. Das Nebeneinander der großen Ereignisse und der privaten Sicht, das Formulieren des Großen-Ganzen von 2017 in witzige Geschichten, das Überspitzen oder auch nur mal das süffisante Zitieren machen das Programm „Ab dafür!“ nach wie vor einzigartig.


Politik, Gesellschaft und Kultur, die elektronischen Medien und die Tagespresse liefern ihm immer wieder Stichworte für Sprachwitz und Komik, für groteske Logik und verspielten Unsinn. Gereimt, geschüttelt und gerührt – ab dafür!


Vor allem die Politik lieferte Gieseking, der in Hümme ganz in schwarz gekleidet mit Jacket und T-Shirt mit einer durchgestrichenen Jahreszahl 2017 auf der Brust die Bühne betrat, wieder reichlich Stoff für seinen beliebten Jahresrückblick. So zieht er über unseren Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier her, dessen gröbster Fehler es aus seiner Sicht ist, so gut wie gar nicht in Erscheinung zu treten, unspektakulär zu sein und sich keinerlei Eskapaden zu erlauben. Natürlich geht es auch um den Einzug der AfD in den 19. Bundestag und die konstituierende Sitzung. Aber auch an den Dschungelkönig 2017 Marc Terenzi erinnert er sich. Hängengeblieben ist sein legendärer Spruch: „Dies are the Regels. We must them halten.“ Diesen Ausspruch von Terenzi hört das Publikum im ausverkauften Saal des Generationenhauses an diesem Abend des Öfteren.


Gieseking, der kürzlich wieder nach Minden gezogen ist, wo seine Eltern leben, berichtete von seinem Besuch am 2. Januar auf dem Einwohnermeldeamt der Kleinstadt. Betrübt war er über die Tatsache, dass er kein „Begrüßungspaket“ bekommen habe, lediglich der aktuelle Abfallkalender wurde ihm als Geschenk angeboten.


Natürlich durfte auch der Themenbereich Fußball nicht fehlen. Was Gieseking in 2017 beschäftigt hatte war der Anschlag auf den Mannschaftsbus des Fußballvereins Borussia Dortmund, ein börsendotiertes Unternehmen. Dass es für den Täter theoretisch möglich gewesen wäre, den Aktienkurs durch sein Vorhaben bewusst zu beeinflussen und dadurch Profit zu erzielen, bezeichnete der Kabarettist als „krankes Wirtschaftssystem“.


Was er gar nicht verstehen konnte, war ein Auftritt von Wolfgang Bosbach in der Talkshow von Sandra Maischberger, die im Eklat mit Jutta Ditfurth endete. Maischberger habe auf Bosbach wie auf ein totes Pferd eingeredet. Bosbach sei der Mister Talkshow himself, der über alle möglichen Themen gerne spricht und selbst über die „Dehnbarkeit von Gummi in Herrenunterhosen“ diskutieren könnte.


Bedauerlich fand Bernd Gieseking den Abgang von Norbert Lammert und Christian Stöbele in der Bundeshauptstadt, die er sehr geschätzt habe. In diesem Zusammenhang fiel ihm auch der Einzug der Grünen in den Bundestag ein. Er rief dem Publikum auch die Verstorbenen und Jubilare des letzten Jahres in Erinnerung.


Sein Auftritt wurde immer mal wieder unterbrochen von dem Klingeln eines alten Telefons mit Wählscheibe. Der erste Anrufer war Heiko Maas, der „Recher der Enterbten“, man kennt sich. Auch Christian Lindner meldete sich bei Bernd um ihm zu berichten, dass er keine gelben Polunder mehr tragen darf und bald 40 Jahre alt wird. Eines habe er mit Macron gemeinsam: Beide hätten eine ältere Frau.


Sehr besorgt zeigte sich der Künstler über den Abgasskandal und die Versuche mit Affen.


Zur NRW-Wahl und Hannelore Kraft: Sie zog nach der Wahl die Konsequenzen, andere würden das als „Fahrerflucht“ bezeichnen.


Dann ging Gieseking weg von der Politik und erinnerte an die Veganerin in Limburg und den Glockenspielprozess. „Fuchs du hast die Gans gestohlen“, sollte nicht mehr gespielt werden. In dem Prozess sollte auch die Gans befragt werden, die aber die Aussage verweigerte, weil sie mit dem Fuchs in einem eheähnlichen Verhältnis lebe. Der Fuchs seinerseits beantragte Polizeischutz, obwohl er gar nicht angeklagt war.


Im zweiten Teil nach der Pause berichtete Bernd Gieseking von den Erlebnissen mit seinen Eltern, die er in einem Buch mit dem Titel „Früher hab‘ ich nur mein Motorrad gepflegt“ verarbeitet habe. Darin geht es um Gartenarbeit und Begegnungen mit Hundebesitzern sowie Krankheiten der Vierbeiner.


Was Gieseking besonders beeindruckt habe, war die Anzahl der vielen Trampolin-Besitzer in Deutschland. Wenn man die in einer Reihe aufstellen würde, könnte man von Flensburg bis Garmisch Partenkirchen hüpfen. Dann bräuchten wir uns auch um die Dieselfahrzeuge keine Gedanken mehr zu machen.


Dann plötzlich zum Schluss klingelt wieder das Telefon. Diesmal am anderen Ende Donald Trump, der US-Präsident, man kennt sich. Er berichtete seinem Freund Bernd von Trinkgelagen mit Angela Merkel und das er keine Verbündeten habe.

Hintergrund:


Seit mittlerweile 24 Jahren präsentiert Bernd Gieseking seinen jährlichen satirischen Rückblick „Ab dafür!“. Gieseking war einer der Ersten überhaupt in Deutschland, die diese Form, diese Mischung aus Chronik und Kommentar, mit schrägen Sichtweisen und überraschenden Pointen auf die Kabarett-Bühnen brachte.


Auf Anregung des Caricatura-Gründers Achim Frenz, dem heutigen Direktor des gleichnamigen Museums in Frankfurt, präsentierte er seinen ersten Jahresrückblick während einer Caricatura-Ausstellung 1994 in der Documenta-Halle.


Damit war Bernd Gieseking der Erste, der den Bühnen einen jährlichen Rückblick anbot. Zwei Jahre später startete Urban Priol mit seinem "Tilt!". Dann kamen weitere Kabarettisten hinzu. 10 Jahre später wurden "Rückblicke" zum Boom.

Ausstellungseröffnung im Mehrgenerationenhaus

Emilie Scheliga präsentiert ihre Kunstausstellung in Hümme

am Sonntag, 04. Februar 2018

HÜMME. Das Generationenhaus Bahnhof Hümme entwickelt sich mehr und mehr zum Ausstellungsort moderner Kunst. Nach den überaus erfolgreichen Ausstellungen der Witzenhäuser Künstlerin Martina Frese und der Ausdrucksmalgruppe Hofgeismar ist derzeit die nächste Kunstausstellung in den hohen, hellen Räumen des Bahnhofs zu sehen. Emilie Scheliga (33), eine Kunstlehrerin aus Spangenberg präsentiert ihre Ausstellung „Beziehungen und andere Monster“ dort bis zum Sommer.


Zur Ausstellungseröffnung, die Anfang Februar viele Kunstliebhaber aus der Region sowie Freunde und Mitglieder des Vereins in das Generationenhauses lockte, gab es eine kleine Feierstunde. Für die musikalische Umrahmung der Vernissage sorgte das Quartett Blues Juice, dessen Markenzeichen gesangsstark und gefühlvoll dargebotener Blues aus dessen Gründertagen bis heute ist.


Die präsentierten Arbeiten setzen sich laut Aussage der Künstlerin mit zwischenmenschlichen Beziehungen auseinander, stellen ihre Beziehung zur Natur dar und geben einen Einblick in die Welt ihrer Monster. Der gestalterische Schwerpunkt liegt in der Illustration und Malerei und nimmt dabei häufig comichafte Züge an. Scheliga hat in Kassel Kunst studiert.


Nach dem Sektempfang wurden die Werke der Künstlerin gewürdigt und die Besucher hatten die Möglichkeit, sich die ausgestellten Werke anzusehen und ihre Ansichten und Eindrücke auszutauschen.

Bei freiem Eintritt genossen die Besucher neben Kunst und Musik auch ein reichhaltiges Kuchenbuffet, welches von den Mitgliedern des Volkschors Hümme auf die Beine gestellt worden war und lobend erwähnt wurde.

„Was beim Aufbau und der Vernissage selbst schnell klar wurde, Emilie Scheliga ist nicht nur eine hervorragende Künstlerin, sondern auch ein sympathischer Mensch, eine liebevolle Ehefrau und treusorgende Mutter. Ein echter Beziehungsmensch eben“, stellte der Pressewart Dirk Altmann abschließend fest.

HNA-Artikel: Mit der Tram zur Musik

Am 7. Februar 2018 war folgender Artikel in der HNA Hofgeismar auf Seite 4

Hümmer Kulturzeit 2018

Generationenhaus Bahnhof Hümme

Das Programm Kulturzeit in Hümme findet seit 2016 hauptsächlich im Generationenhaus Bahnhof Hümme statt. In den Sommermonaten kann zusätzlich die Dorf- und Kulturscheune genutzt werden. Im ehemaligen Bahnhof haben die Organisatoren nun schon seit geraumer Zeit die Möglichkeit auch während der kalten Jahreszeiten ein Kulturprogramm anzubieten.

Bereits seit 13 Jahren veranstaltet man in Hümme das Kulturzeit-Programm, welches seinerzeit mal sehr erfolgreich von der Initiative Hümme "Unser Dorf" ins Leben gerufen wurde. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern, wie z. B. der VHS, dem Kulturforum Hofgeismar sowie dem Märchentheater am Märchenlandweg, wurde nun wieder ein facettenreiches Programm auf die Beine gestellt, welches die Vereinsvertreter vor Kurzem stolz im Generationenhaus der Presse vorstellten.

"Mittlerweile hat sich die Kulturzeit in Hümme hervorragend etabliert, sodass wir nicht mehr auf die Suche gehen müssen, sondern sich die Künstler bei uns direkt melden und wir eine Warteliste führen müssen", erklärten die Vorsitzenden Beate Carl und Peter Nissen sowie Dirk Altmann der Pressewart des Generationenvereins.

Es wurde zunächst versucht, jeden Monat eine Veranstaltung zu planen. Bei der Fülle von Angeboten war jedoch schnell klar, dass in einigen Monaten auch mal zwei Veranstaltungen stattfinden werden, sehr zur Freude der Kulturbegeisterten. Von Satire bis Reiseberichte, Rock- und Klassik-Konzerten, und Kunstausstellungen bis hin zu Theateraufführungen, ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Das Kulturzeit Programm 2018:

04.02.    15 h    Vernissage "Beziehungen und andere Monster" u. Konzert BLUES JUICE
           
10.02.    20 h    kabarettistischer Jahresrückblick mit Bernd Gieseking "Ab dafür"
           
23.02.    20 h    Jazzkonzert mit dem Edgar Knecht Trio
           
09.03.    19 h    Lichtbildervortrag "Welcome to Iran"
           
13.04.    19 h    Tangoleidenschaft im Salon mit dem Trio Tangata
           
04.05.    20 h    Konzertabend mit der Band Radish
           
26.05.    20 h    Theater Richard Betz: Total Global
           
17.08.    18 h    Vernissage R. Nies u. Pasch 4-Konzert
           
08.09.    20 h    Hör mal im Denkmal: Kabarett
           
20.09.    15 h    Märchentheater Laku Paka: Rapunzel
           
29.09.    20 h    Konzert mit den Trendsingers
           
19.10.    20 h    Theater der Nacht: Wunschpunsch
           
02.11.    20 h    Rockabend mit Rockhead
           
16.11.    19 h    Multimedia-Reisebericht Vietnam
           
30.11.    19.30 h    Jazzcombo der Musikschule Hofgeismar

Ausstellung „Dampfzeit“ im Generationenhaus ist beendet

Generationenhaus Bahnhof Hümme

Seit Ende der 1960er Jahre fotografierten die beiden Schulfreunde Gerd Lübbering und Thomas Pflaum, damals noch längst nicht volljährig, die letzten Dampflokomotiven, die zwischen Hamburg und Wien verkehrten und teilweise noch aus der Zeit des Ersten Weltkriegs stammten.


Vier Jahrzehnte später haben sie ihre Aufnahmen nun erstmals hervorgeholt. In wunderbaren Schwarz-Weiß-Fotografien lebt der Eisenbahnbetrieb des vergangenen Jahrhunderts wieder auf. Die beiden Jugendfreunde Gerd Lübbering (Jurist) und Thomas Pflaum (Fotograf) fotografierten damals mit großer Begeisterung die fast schon aussterbende Generation von Dampflokomotiven.


Alle Verantwortlichen waren sich einig: Die Bilderausstellung mit Aufnahmen alter Dampflokomotiven hätte keinen besser Platz als den Hümmer Bahnhof finden können. Die verlängerte Ausstellung „Dampfzeit – als die Loks noch rauchten“, die vom Verein Generationenhaus Bahnhof Hümme in Kooperation mit der VHS Region Kassel und dem Geschichtskreis 1995 Hümme im Mehrgenerationenhaus in Hümme einige Monate gezeigt wurde, ist nun zu Ende gegangen.


Im Rahmen einer abschließenden Sonderöffnung Ende Januar zeigte der Eisenbahnfan Dr. Klaus-Peter Lorenz von der VHS Region Kassel einer Besuchergruppe von etwa 25 Personen nun ein letztes Mal die gestochen scharfen und teilweise großformatigen Aufnahmen der alten Dampfrösser. Nach der Begrüßung und Vorstellung des Veranstaltungshauses durch den 1. Vorsitzenden Peter Nissen und einem eingespielten Lied von Johnny Cash mit dem Titel „Blue Train“ brachte Dr. Lorenz den Interessierten etwas Bahngeschichte näher. Anlässlich des Rundgangs wusste der Referent fast zu jeder Aufnahme eine kleine Geschichte zu berichten oder punktete mit technischem Fachwissen zu den historischen Lokomotiven.


Langeweile kam nicht auf und so vergingen zwei Stunden wie im Fluge. Die Köpfe gefüllt mit jede Menge wichtiger Informationen verließen die Besucher an diesem Sonntagnachmittag gut gelaunt das Mehrgenerationenhaus im Hofgeismarer Stadtteil Hümme. Die nächste Vernissage zur Kunstausstellung von Emilie Scheliga „Beziehungen und andere Monster“ findet am Sonntag, 04.02.2018, um 15.00 Uhr im Hümmer Bahnhof statt.


Die älteren Berichte sind im Archiv.